VEREINSREISE INS ENGADIN

Bei schönstem Sommerwetter trat der Samariterverein Seengen, mit seinen Mitgliedern aus Seengen und Boniswil, vorletzten Samstag seine alljährliche Vereinsreise an. Das Reiseziel war St. Moritz.

Die Reise führte zuerst nach Chur, wo uns eine interessante Altstadtführung erwartete. Danach hatten wir die Gelegenheit, uns am Churerfest an den zahlreichen Ständen zu verpflegen. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Rhätischen Bahn via Tiefencastel und Filisur, wo wir das berühmte Landwasserviadukt überquerten. Die Albulalinie ist Teil des UNESCO Welterbes Rhätische Bahn mit ihrer meisterlichen Linienführung und Bahntechnik sowie einer einzigartigen Naturlandschaft.

In St. Moritz angekommen bezogen wir unsere Zimmer in der Jugendherberge. Nach dem Nachtessen spazierten wir dem See entlang und gelangten über eine sehr lange Rolltreppe ins Dorf. Dort konnten wir die exklusiven – und für uns wohl kaum erschwinglichen – Auslagen in den Schaufenstern bewundern. In einer gepflegten Bar mitten in St. Moritz liessen wir den Tag ausklingen mit einem Cocktail oder einem Glas Wein und feinen Knabbereien. Am Sonntagmorgen machten wir uns auf den Weg zur Furtschellas-Bahn bei der Corvatsch-Station in Sils. Wir hatten die „Via Gastronomica“ reserviert, welche die einheimische Küche mit der Schönheit der Engadiner Landschaft verbindet: Den Gästen wird während ihrer Wanderung das Menü in drei Gängen – von der Vorspeise bis zum Dessert – in drei verschiedenen Restaurants serviert. Mit der Seilbahn auf 2312 m ü.M. angekommen, wurden wir vom ersten Restaurant bereits richtiggehend verwöhnt. Die Aussicht über die Seenkette war einfach traumhaft mit dem Silsersee, Silvaplanersee, Lej da Champfèr und dem St. Moritzer-See. Die Route führte uns weiter nach Crasta zu unserem Mittagessen und dann weiter nach Plata, wo für alle ein passendes Dessert bereit stand. Gestärkt von den kulinarischen Leckereien nahmen wir unser letztes Etappenziel in Angriff. In Sils-Maria angekommen fuhren wir mit dem Bus weiter nach Samedan, von wo es mit dem Zug heimwärts ging.

Müde von der langen Reise, jedoch zufrieden und voller neuer Eindrücke trafen wir am Abend in Seengen ein. Ein herzliches Dankeschön den Organisatorinnen. Es waren zwei wunderbare Tage!

MC