Handball NLB

Rückrundenstart ohne Fragen gemeistert - Endingen gewinnt gegen Emmen mit 42:29

Capitain Riechsteiner mit viel Spielübersicht.

Capitain Riechsteiner mit viel Spielübersicht.

Der TV Endingen lässt zu Beginn der Rückrunde keinen Zweifel aufkommen, dass er Aufstiegsambitionen hat. Er dominiert die Partie gegen Handball Emmen fast nach Belieben.

Die Endinger starteten konzentriert und sicher. Im Abwehrblock arbeiteten die Spieler sich gegenseitig zu, verschoben schnell und vorausschauend, der Sturm des Handball Emmen hatte seine liebe Mühe damit und konnte nach sieben Minuten Spielzeit erst einen Treffer verbuchen.

Torhüter – ein sicherer Wert

Dennis Grana stand in der ersten Hälfte im Endinger Tor. Er reagierte blitzschnell, hatte tolle Paraden und musste selten hinter sich greifen. So stärkte er seine Vorderleute gekonnt, die immer sicherer in ihr Spiel fanden. Hintern zu – vorne mit voller Kraft in Richtung Tor. So einfach das klingt, so einfach sah das Spiel der Endinger aus.

Sicher und abgeklärt gingen die Surbtaler in Führung. Chris Nungovitch parierte in der zweiten Spielhälfte einige Bälle, konnte aber zu oft die harten Schüsse aus der zweiten Reihe nicht früh genug im Ansatz erkennen. So kassierten die Gäste schlussendlich mit 29 Treffern erstaunlich viele Tore.

Auftritt Schelbert

Nach zehn Minuten trat Marc Schelbert auf die Platte. Ein Handball Routinier, der sein Werkzeug nicht vergessen hat. Mit Spannung und Vorfreude war sein Auftritt für Handball Emmen erwartet worden. Die Erwartungen wurden von Seiten Emmen nicht enttäuscht. Schnell, wendig, spritzig und mit viel Spielübersicht beeinflusste er das Spielgeschehen.

Nicht nur die Zuschauer waren fasziniert, auch die Endinger Spieler schienen anfangs nur zuzuschauen. Die Abwehr liess sich vom Routinier eins ums andere Mal überraschen. Trainer Majeri nutzte das Teamtimeout, um die Spieler besser einzustellen. Das klappte vortrefflich, vor allem in der zweiten Halbzeit wussten die Endinger den Spielmacher aktiver zu decken.

Klare Führung zur Halbzeit

Ob am Kreis, am Flügel oder aus dem Rückraum – die Endinger zeigten mit Spielfreude und schönen, schnellen Aktionen ihr können. Gegenstoss und erste Welle klappte bestens. Mit einem schönen Polster beim Spielstand 15:23 ging es in die Kabine.

Tempospiel gesucht

Die Führung war den Endingern praktisch nicht mehr zu nehmen. So drosselten sie ihren Einsatz und das Spiel verlor an Tempo. Phasenweise nahmen sich die Endinger so zurück, dass Handball Emmen den Rückstand verkleinern konnte. Doch am Spielausgang wurde nicht mehr gerüttelt. Immer wieder zogen die Endinger davon, zeigten ihre Klasse.

Nemanja Sudzum zeigte sich gefährlich präzise aus der zweiten Reihe. Leonard Pejkovic war immer anspielbar, auch wenn er sich beim Gegenstoss ganz schön strecken musste.  Handball Emmen verlor mit zunehmender Spieldauer an Konzentration, technische Fehler ermöglichten es den Endingern mit Simon Wittlin in erfolgreiche Gegenstösse zu gehen.

Souverän und abgeklärt

Die Endinger spulten das Spiel herunter. Sie leisteten sich nur kurze Phasen von Unsicherheiten oder nicht optimaler Absprache in der Abwehr. Die Spritzigkeit im Angriff ging ein wenig verloren, und wie gewohnt wollte der 40. Treffer nicht gelingen.

Die Mannschaft brauchte drei lange Angriffe, bevor Leonard Pejkovic in den sauren Apfel beissen musste. Mit einem diskussionslosen 29:42 verabschiedeten sich die Gäste und konnten mit der Leistung mehr als zufrieden sein.

BestPlayer Pejkovic zeigte sich denn sehr zufrieden mit dem Spielausgang. Auf die Abwehr in Bezug auf Emmens Neuzugang Schelbert angesprochen meinte er trocken: «Als Trainer der U17 Mannschaft sage ich meinen Spielern immer. Ihr dürft einen Fehler einmal oder zweimal machen. Beim dritten Mal seit ihr selber schuld.»

Er freute sich über den guten Einstand und bewertete die Leistung der Mannschaft wegen der vielen krankheitsbedingten Ausfälle in der Vorbereitungsphase als tolle Leistung. Da schliessen wir uns nur an.

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