Im Heimspiel gegen Stäfa ging der RTV keinerlei Risiken ein und vermied es tunlichst, dass sich im Hinblick auf die entscheidenden Aufstiegsplayoffs jemand verletzt. Insofern entwickelte sich ein Spiel nach dem Motto spielen und spielen lassen.

Die Gäste vom Zürichsee gingen früh in Führung und gingen mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien die Partie zu Gunsten des RTV, der wiederholt die Führung übernahm, zu kippen. Doch schliesslich war es wiederum Stäfa, dass am Ende das bessere Ende für sich behielt.

Auffälligste RTV-Spieler waren Torhüter David Pfister mit einer Topquote von 40 Prozent gehaltenen Schüssen sowie Playmaker Tibor Jurjevic, der als zehnfacher Torschütze glänzte. Zudem gab mit Linkshänder Gian Attenhofer ein 16-Jähriger (!) beim RTV sein NLB-Debut.

Diese RTV-Niederlage hat keinerlei Bedeutung und in den Aufstiegs-Playoffs wird die Mannschaft von Cheftrainer Samir Sarac und Assistenztrainer Patrice Kaufmann mit absoluter Garantie um Klassen engagierter, konzentrierter und auch aggressiver zu Werke gehen.

Der diesjährige, viel diskutierte NLB-Modus besagt, dass nach dem Ende der Qualifikationsphase die beiden Erstplatzierten eine Playoff-Runde nach dem Modus "best of five" bestreiten und so den Aufsteiger in die NLA ausspielen.

Das heisst also maximal fünf Spiele, und zwar innert 13 (!) Tagen zwischen dem 12. Mai und maximal 24. Mai, je nach Verlauf. Der Sieger dieser Playoff-Runde steigt auf, der Verlierer verbleibt definitiv in der Nationalliga B. Es wird also garantiert anstrengend und spannend.