Frick

Reise der Windischer Turnverinnen

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Ausflug in die Leventina

Pünktlich um 6.45 Uhr versammelte sich eine bereits muntere Frauenschar zur 2-tägigen Turnerinnen-Reise in die Leventina.
Noch waren wir nicht sicher ob Petrus im Tessin tatsächlich besseres Wetter für unsere Aktivitäten „bereit halten" würde, so wie dies am Vorabend prognostiziert wurde.
Der Zug brachte uns via Zürich und Arth Goldau nach Airolo wo uns das Postauto zur Talstation der Standseilbahn zum Ritomsee fuhr.
In der Nacht hatte es das 1. Mal geschneit und so präsentierten sich die umliegenden Berge mit einer feinen weissen Puderzuckerschicht. Entsprechend frisch waren die Temperaturen. Da es leicht bergauf ging verzichteten wir auf Handschuhe und Stirnbänder denn bereits nach 15
Minuten sollte uns der ersehnte 1. Kaffee beim Berggasthof Ritomsee erwarten. Folglich wurde zügig marschiert.
Kaffee und Gipfeli standen bereits auf dem Tisch. Danach teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die Gemütlichen, welche direkt um den See zu wandern beabsichtigten, und das Gros der Gruppe welche die grosse 4-stündige Wanderung im Val Piora auf dem Programm hatten.
Diese führte uns zuerst weg vom Ritomsee. Zu Beginn waren weitere 200 Höhenmeter zu bewältigen. Der grosse Regen und Schnee vom Vortag hatte seine Spuren hinterlassen. Der
Wanderweg glich eher einem kleinen Bergbach. Problemlos meisterten wir jedoch die Strecke,immer wieder erstaunt wie viel Schnee überall lag.
Fast pünktlich um 12 Uhr hielten wir an einem etwas windgeschützten Plätzchen unseren Mittagsrast. Bald war der Punkt erreicht wo es wieder Richtung Ritomsee zurück ging. Bevor wir zur bewaldeten Seeseite des Ritomsees gelangten waren wir über den kleinen Sandstrand erstaunt. Zeitweise befanden wir uns hoch über dem See. Neben dem schmalen Weg ging es steil zum See hinunter. In „Einer-Kolonne" und mit höchster Konzentration marschierten wir zum Ausgangspunkt vom Morgen zurück. Beim Berggasthof Ritom wurden wir bereits erwartet. Die gemütliche Gruppe hatte ihr Ziel vor uns erreicht. Bevor wir zur Standseilbahn zurück marschierten blieb noch etwas Zeit. Einige nutzten diese für den Genuss einer Glacé.
Speditiv konnten wir im Bed & Breakfast Motta von Airolo die Zimmerschlüssel entgegen nehmen und die Zimmer beziehen um uns für das Abendessen frisch zu machen.
Ausserhalb unserer Unterkunft genossen wir ein feines Nachtessen.
Postkartenwetter zum Aufstehen am Sonntag. Der Himmel wolkenlos und stahlblau.
Erholt und ausgeschlafen erschienen alle zum Frühstück. Danach chauffierte uns das Postauto ins Bedrettotal bis Ossasco. Wieder teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die strada degli alpi war das Ziel unserer Gruppe. Auch heute wurde in gemächlichem Tempo gestartet da die ersten 300
Höhenmeter in noch steilerem Gelände als gestern zu bewältigen waren.
Danach war das Gelände angenehm kupiert. Dazwischen MUSSTE man einfach immer wieder anhalten um die schöne Berglandschaft zu geniessen. Wolkenloser Himmel präsentierte das Gotthardmassiv welches uns gegenüber lag. Imposant aus der Ferne zu sehen wie sich die Passstrasse mit den vielen Galerien den Beg empor schlängelte.
Schon vor der errechneten Zeit erreichten wie die Alpe Pesciüm mit dem gleichnamigen Restaurant.
Eine feine Polenta mit Brasato war für die meisten von uns gekocht worden.
Mit der Luftseilbahn gings zurück ins Tal. Die Schaukäserei neben der Talstation lockte mit vielen Leckereien oder Souvenirs.
Per Bus und Bahn gelangten wir glücklich und zufrieden nach Windisch zurück wo die meisten schon von ihren Lieben erwartet wurden.
Unseren beiden Reiseleiterinnen Klara und Sibylle möchte ich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die perfekte Planung und Organisation danken. Alles hat absolut perfekt geklappt.
Offenbar haben die beiden auch einen optimalen „Draht" zu Petrus.

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