Die zweitägige Reise startete am 24. September. Die kleine Schar besammelte sich in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Turgi.
„Einsteigen bitte, zwei stossen noch in Baden zu uns, unsere leider Ex-Tanzleiterin und ihr Partner Markus." In Zürich stiegen wir dann um und fuhren Richtung Arth-Goldau, dort wechselten wir nochmals den Zug. Von da an ging's weiter nach Airolo. „Endlich gibt's eine Überraschung aus Margrit's Küche: Speck-Kartoffelbrot und etwas Flüssiges-mmh!"

In Airolo angekommen, folgt die Gruppe Trudy's Kommando ins Val Bedretto nach Ronco. Bei wunderschönem Wetter - Berge zum Anfassen - wanderten wir durch die Natur. Beim Mittagsrast aus dem Rucksack wurden die knurrenden Mägen gestillt. Danach ging's weiter nach Ossasco. Da gab's einen Kaffeehalt und die brennenden Füsse konnten sich etwas abkühlen. Nach viereinhalb Stunden Wanderzeit trafen wir sichtlich gezeichnet in Ronco im Hotel Stella Alpina ein, wo Jedes sein gemütliches Zimmer bezog und sich bei der warmen Dusche eine Wohltat gönnte. Bald versammelte sich wieder die ganze Schar um den grossen Tisch zum feinen Nachtessen. Da wurden Gedanken aus-getauscht und Witze erzählt. So ging der Tag zu neige, die einen genossen noch einen Schlummtertrunk aus dem Flachmann, während die Anderen schon unter die Bettdecke gekrochen sind.

Am nächsten Tag war um 7 Uhr bereits Tagwacht, um 8Uhr gab es Frühstück. Eine Stunde später hiess es wieder Abmarsch! Zuerst gab es allerdings noch ein Gruppenfoto, da alle noch ausgeruht aussahen. Von da an ging's sechseinhalb Stunden zurück nach Airolo über die Alp Pesciüm. Ein harter Aufstieg mit Pausen zum Trinken. Die einen klagten bereits ihre „Muskekatze" zu spüren, aber tapfer wanderten alle weiter bis zum Mittagsrast aus dem Rucksack. Die Murmeli machten sich bemerkbar. Edith konnte sich nur schweren Herzens lösen und wollte eins mit nach Hause nehmen, aber auch sie musste weiter mit der Gruppe. Die einen

nahmen dann die Abkürzung nach Fontana und fuhren mit dem Postauto bis nach Airolo, die Anderen nahmen den steilen Abstieg unter die Füsse. Der war sehr mühsam, denn trotz der paar abkühlenden Regentropfen die vom Himmel fielen, liefen die Schweissperlen herunter und dabei war kein „Benzin" mehr in der Flasche. Trotz der Anstrengung erreichte auch die zweite Gruppe 7 Minuten vor Abfahrt des Zuges völlig ausser Atem den Bahnhof. Gott sei Dank ist alles gut gegangen und schön war es. In Zürich gönnte sich die Gruppe noch einen Kaffeehalt, bevor sie zurück nach Turgi fuhren, wo alle von ihren lieben Männern erwartet wurden. Danke Trudy und Erna für die Organisation dieser unvergesslichen Reise. (mp)