Musikgesellschaft

Reise der Musikgesellschaft Oeschgen

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Am letzten September-Wochenende unternahmen wir Oeschger Musikanten nach längerem Unterbruch wieder eine Reise, diesmal ins Ländle Vorarlberg. Bei nicht gerade freundlichem Wetter brachte uns der Siegrist-Car via A1, dem linken Zürichsee-Ufer entlang über den Seedamm auf den Ricken-Pass. Im Gasthaus «Schweizerhaus» in Ricken angelangt, wurde rasch und freundlich Kaffee mit Gipfeli serviert. Frisch gestärkt reisten wir nun das Obertoggenburg hinauf, dann das Simmitobel hinunter (nach Simon Amman benannt?) zur Schweiz-Liechtensteiner Grenze – genau genommen also eine Dreiländerfahrt. Nach Feldkirch und Bludenz erreichten wir das touristisch intensiv ausgebaute Tal Montafon. Tagesziel war der zweitoberste Ort, nämlich Gaschurn.
Nun brachte uns die Silvretta-Gondelbahn zum Restaurant «Nova Stoba», wo jede/r das Mittagessen komponieren konnte (à la carte, sehr gepflegt!). Da sich die Aussicht in Nebel verhüllte, gondelten einige den ganzen Weg zurück ins Tal, andere wanderten eine Teilstrecke talwärts. Unterwegs gab’s eine Rast in einer originellen Hütte. Schliesslich bezogen wir unsere Unterkunft im sehr komfortablen Posthotel «Rössle», wo uns auch das Nachtessen in einer gediegenen Stube serviert wurde. Gleich nebenan wurde das Kirchweihfest gefeiert, aber die überlaute Unterhaltungsmusik in der kleinen Festhütte vermochte uns nicht zu begeistern; ein Verdauungsspaziergang war eher angezeigt.
Als sich – nach dem Frühstück – der Nebel zu lichten begann, nahmen wir die berühmte Silvretta-Hochalpenstrasse mit ihren 34 Spitzkehren in Angriff. Auf der Bielerhöhe (2'037 m.ü.M) angelangt, war der Nebel auch schon eingetroffen. Immerhin konnten wir die auf mehrere Pump-Stauseen abgestufte Kraftwerkanlage in Theorie studieren. Weiter ging die Fahrt nach Galtür, wo wir die Schutzmauer (345 m lang, 19 m hoch!) mit eingebautem Museum «Alpinarium» besuchten. Diese war nach dem gewaltigen Lawinenunglück von 1999 errichtet worden. Das Paznaunert Tal hinunter, über den Arlberg- und den Flexenpass gelangten wir nach Au im Bregenzer Wald. Grosse Überraschung: An unserem nächsten Ziel, dem Gasthof «Ur-Alp», trafen wir die bekannte Fricktaler Unterhaltungsband «Silver Birds»; sie hatte hier aufgespielt und machte sich eben zur Heimfahrt bereit! Dieser Gasthof ist wie ein massives Museum konzipiert, man servierte uns aber (ohne Aufpreis) ein feines Abendessen. Auch die Heimfahrt via St. Margrethen und A1 / A3 verlief ohne Probleme, deshalb ein Bravo dem Chauffeur und den Organisatoren Herbert Weiss und Martha Primosch.
Musikgesellschaft Oeschgen, Urs Hürzeler, Aktuar

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