Tagesschule

„Räge Räge Tröpfli“: die Tagesschule drive im Arbeitseinsatz im Münstertal

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Nach dem Eseltrekking

Nach dem Eseltrekking

Ende September war es soweit: 15 Schülerinnen und Schüler der Tagesschule drive, sowie drei Begleitpersonen, machten sich auf die lange Reise ans südöstliche Ende der Schweiz, genauer gesagt ins Münstertal

Bereits zum vierten Mal leisteten Jugendliche der 3. und 4. Oberstufenklassen einen Naturschutzeinsatz im Dienste von Pro Natura.

Die Arbeit bestand darin, in verschiedenen Feuchtgebieten des Münstertals das frisch gemähte Schnittgut mittels Rechen, Heugabeln und Blachen in die Randzonen zu bringen, wo es dann mit Traktor und Ladewagen abtransportiert werden konnte. Die sumpfigen Böden lassen es nicht zu, das Material maschinell einzusammeln, weshalb die starken Arme der Schülerinnen und Schüler die Motorenkraft ersetzten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den diversen Gerätschaften – die schweren Griffe der Heugabeln landete teilweise an den unterschiedlichsten Körperstellen nur leider nicht dort, wo sie hingehörten – kamen die Jugendlichen immer besser zurecht und arbeiteten zunehmend zügig und routiniert. Dank der gegenseitigen Hilfe, die sich die Schülerinnen und Schüler anboten, wuchsen nicht nur die Mädli, sondern auch die gegenseitige Anerkennung.

Das Münstertal gilt statistisch gesehen als trockenster Ort der Schweiz. Ausgerechnet während unserer Arbeitswoche liess uns die Statistik im Stich. Es regnete zeitweise in Strömen, so dass der erste Tag vorzeitig beendet werden musste, um genügend Zeit zu haben alle Kleider zu trocknen. Das nasse Schnittgut erschwerte die Arbeit erheblich. Jachen Andri Planta, unserem einheimischen Betreuer vor Ort, war es gar nicht recht, dass uns das Wetter dermassen übel mitspielte. Unser Betreuer hatte aber für den Donnerstag ein tolle Überraschung bereit: Die Schüler durften die 30 Tiere seiner Eselherde zu einer anderen Weide führen. Das Führen der teilweise störrischen Tiere war gar nicht so einfach. Ab und zu war nicht zu erkennen, wer führt; Schüler oder der Esel. Das war ein super Abschluss und Lohn für einen richtig anstrengenden Arbeitseinsatz.

Der Dank des Lagerleiters geht…

- an Niklaus Troxler von Pro Natura für seine unkomplizierte Art.

- an Jachen Andri Planta, der uns hilfreich zur Seite stand.

- an Constantin Pitsch, der bei Problemen im Lagerhaus sofort aktiv wurde.

- an Dorothea Luh, die kulinarisch hervorragend die Fäden zog.

- an die Schülerinnen und Schüler, die am letzten Arbeitstag zeigten, was in ihnen steckt.

D.D.

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