Um halb zwei Uhr konnte unser Tourenleiter Peter Fedeli beim Treffpunkt SBB in Oberentfelden 21 radfahrbegeisterte Senioren begrüssen. 10 Teilnehmer erschienen mit einem E-Bike, 11 mit einem konventionellen Fahrrad. 

Bei moderatem Wetter und einer Temperatur von 14 Grad starteten wir in Richtung Sagigut, wo wir das eiserne Brücklein über die Suhre überquerten. Dann durchs Schürlifeld, vorbei am modernen, gut unterhaltenen Golfplatz Richtung Muhen. Dort erwartete uns ein weiterer Kamerad. Mit flottem Tempo fuhren wir auf guten Velowegen bis zur Badi Schöftland. Dort entschieden wir, dass wir die etwas leichtere Route nach Moosleerau nehmen, wo wir die Hauptstrasse Richtung Reitnau unterquerten, und bogen nach gut einem Kilometer rechts ab, vorbei an schon abgeernteten Felder. Ein paar kurze Steigungen weiter fuhren wir das Zentrum Staffelbach an. Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir eventuell über den steilen Breiten, oder doch lieber den einfacheren Umweg über Holziken nehmen sollten. Die Mehrheit bevorzugte den Umweg. So pedalten wir wieder auf fast ebenem Gelände Richtung Uerkheim. 

Gegen halb vier erreichten wir auf einer kleinen Anhöhe zwischen Uerkheim und Bottenwil die Fischzucht Flückiger. Auch die zwei Kollegen Paul und Alois waren inzwischen dort eingetroffen. Susanne Flückiger begrüsste uns zusammen mit ihrer Kollegin, ebenfalls Susanne. Sie führten uns in zwei Gruppen zur Besichtigung der weitläufigen Bio-Fischzucht-Anlage. Vom Abstreifen des Laichs bis zur Verarbeitung der schlachtreifen Fische wird alles in diesem Betrieb gemacht. 

Die Aufzucht von Bach- und Regenbogenforellen geschieht in verschiedenen Teichen, die von eigenen Quellen gespiesen werden. Frau Flückiger besitzt auch einen Karpfenteich, den sie aber nicht kommerziell nutzt. Auch Graureiher und sogar Eisvögel haben Interesse für diese Anlage! 

Nach dieser interessanten Führung durften wir die Ergebnisse der harten Arbeit einer Fischzucht geniessen. Fischknusperli mit Pommes-frites oder Salat standen auf der Speisekarte, die speziell für uns gedruckt wurde. Bei einem guten Glas Wein, Mineralwasser oder Appenzöller Mondbier konnten wir das Zobig geniessen. Angeregte Gespräche liessen uns vergessen, wie schnell doch die Zeit vergeht. Nach einem herzlichen Dankeschön verliessen wir diese gemütliche Gaststube. 

Nonstop radelten wir dann das Uerkental hinunter und erreichten Oberentfelden kurz vor 18 Uhr. Einige fuhren direkt nach Hause, andere kehrten noch im Stammlokal der Senioren, im Frohsinn, ein zu einen Schlusstrunk. Peter Fedeli ist es wieder einmal mehr gelungen einen gemütlichen Anlass durchzuführen. Herzlichen Dank an ihn! 

Oberentfelden 21.09.2016     Eduard Matter