Radtour Veltheim, 11. Sept. 2017 Oberentfelder Senioren 

Man war sich nicht sicher: Soll man dem Wetterbericht Glauben schenken oder nicht, denn es war Regen angesagt. Pünktlich um 9 Uhr konnte der Tourenleiter Werner Hafen, trotz dieser schlechten Prognose, 25 Senioren, 16 mit E-Bikes und 9 mit konventionellen Velos, ausgerüstet mit gelben Sicherheitswesten, begrüssen. Voller Elan starteten wir der Suhre entlang bis Suhr, zweigten dann ab und erreichten, dem Stadtbach folgend, Aarau. Nach einer kleinen „Stadtrundfahrt“ überquerten wir die Bahnhofstrasse und fuhren, die Kasinostrasse hinunter, durch die Altstadt, bis wir nach der Kettenbrücke rechts auf die Aarestrasse abbogen. 

An Auen, abgeernteten Feldern und Wäldchen vorbei, erreichten wir nach Biberstein auch Auenstein, wo wir im uns bestbekannten Wirtshaus „zur Schmitte“ einkehrten. In diesem Restaurant hatten wir auch schon anlässlich einer Tageswanderung das Mittagessen genossen. Nach Kaffee und Gebäck radelten wir unserem Etappenziel Veltheim entgegen, wo wir von Willy Gloor und Kerry freundlichst empfangen wurden. Willy Gloor führt das Car-Unternehmen, das für uns Senioren schon viele Ausflüge ausgeführt hat. Im kleinen „Restaurant“ konnten wir uns gemütlich niederlassen. Willy Gloor, Kerry und weitere Helfer hatten für uns gebratenen Fleischkäse mit Spiegelei und Pommes-Frittes zubereitet. Dazu ein Glas guten Wein, nachher noch Kaffee „mit und ohne“, sowie Berliner. An allen Tischen wurde eifrig diskutiert, und nach fast zwei Stunden traten wir unsere Rückfahrt an. 

Schon bald befuhren wir wieder eine kurze Strecke dem Aarelauf entlang. Kurz vor Auenstein überquerten wir die im Jahr 2010 erbaute Fussgängerbrücke. Bis nach Auenstein pedalten wir alles entlang einer Auen-Schutzzone. Zehn Minuten später zweigten wir ab über die Aarebrücke, radelten eine kurze Strecke der Hauptstrasse entlang und nachher im Rupperswiler-Wald für längere Zeit schnurgeradeaus bis nach Buchs. Beim Wynenfeld ging‘s noch eine Weile der Suhre entlang, und dann über verschiedene Seitenwege via Tramstrasse wieder auf die Bachstrassse. Zwanzig Minuten später verabschiedeten wir uns bei der Suhrenbrücke (BZU). Übrigens wurden wir fast auf der ganzen Tour vom Regen verschont, bis auf wenige Tropfen, so dass man auf einen Regenschutz verzichten konnte. Die meisten Radler gingen direkt nach Hause, ein paar Durstige kehrten noch im „Frohsinn“ ein, um die Wadenmuskeln zu entspannen. 

Einen herzlichen Dank an unseren Tourenleiter Werner Hafen, der uns souverän auf dieser Velofahrt geführt hatte. Der nächste Anlass ist die Herbstwanderung, die am 25. Oktober 2017 ab Staffelegg nach Wildegg führt. 

Oberentfelden, 11.09.2017       Eduard Matter