Pontonier-Fahrverein

Pontonier Fahrverein Schwaderloch im Jungpontonierlager

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Lager des Schweizerischen Pontonier-Sportverbandes in Einigen am Thunersee

Das traditionelle, jährlich stattfindende Jungpontonierlager des Schweizerischen Pontonier-Sportverbands in Einigen am Thunersee geht am 25. Juli 2009 zu Ende. Spass, das Ausüben des Pontonier-Sportes und die Kameradschaft stehen nach wie vor im Vordergrund der Lagerwoche. Unter den rund 220 Jugendlichen aus der ganzen Schweiz befanden sich auch Mitglieder des Pontonier Fahrvereins Schwaderloch.

Geschichte:
Das erste Jungpontonierlager fand 1957 statt und dauerte fünf Tage. Schnell merkte man, dass diese Zeit für ein so vielfältiges Programm zu kurz war. Heute dauert das Jungpontonierlager 10 Tage, was nach Aussagen von Jungpontonieren trotzdem noch kurz ist. Die Jungpontoniere sind allesamt in einem der 41 Pontoniervereine organisiert und im Alter zwischen neun und neunzehn Jahren. Das Lagergelände selbst liegt schon seit Beginn immer zwischen der Kander und dem Gelände der Créabeton Materiaux AG in Einigen. Dort stellen die Teilnehmer unter Mithilfe der GruppenleiterInnen ihre Zeltstadt auf. Der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt.

Verschiedene Kurse:
Zu Beginn des Lagers werden die Teilnehmer in verschiedene aufgeteilt. Kurse A - C üben hauptsächlich das Wasserfahren, ein Teil des Pontonierhandwerks, auf der Aare bei Thun. Kurs 5 wird auch Schiffsführerkurs genannt, da die Teilnehmer die Motorbootprüfung machen und bei erfolgreicher Prüfung ausgebildete Schiffsführer sind. Als Voraussetzungen gelten die Vollendung des 18. Lebensjahres und der bestandene Kurs 4 (Vorkurs).

Vielfältige Ausbildungen:
Bei so vielen Tätigkeiten am, auf und über dem Wasser ist auch eine gute Schwimmausbildung wichtig. So erlernen bereits die Jüngsten im Lager das Schwimmen und können dies zum Schluss der Woche mit einer Prüfung abschliessen. Beim Zeltbau und in Gruppen wird der Umgang mit Seilwerk und diversen Baumaterialien, v.a. Holz, erlernt.

Die Talfahrt von Thun nach Bern ist ein Höhepunkt des Lagers. Unter kundiger Leitung von ausgebildeten Pontonieren/Leitern startet jeweils eine „Armada" von Booten in Thun Richtung Bern.

Das Hauptmotto des Lagers ist und bleibt „Spass haben" und die Pflege der Kameradschaft. Besonders eindrücklich sind die vielen Kameradschaften, die hier in jungen Jahren geknüpft werden und vielfach eine Freundschaft für's Leben wird. Trifft man sich doch jedes Jahr immer wieder an den Wettkämpfen und vielfach kennt man schon die meisten Personen, wenn man in die Rekrutenschule als Pontonier einrückt.

Das Jungpontonierlager bietet eine echte Alternative zu den üblichen Ferien und geniesst bei den Jungpontonieren einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich auch in der ständig hohen Teilnehmerzahl von über 200 Jugendlichen.

Fotos und Tagesberichte des diesjährigen Lagers sind auf der Website des Verbandes unter www.pontonier.ch publiziert. Dort sind auch die Kontaktdaten zu den Vereinen in der Schweiz erhältlich für eine Kontaktnahme bei Interesse am Pontonier-Sport. Ein Besuch der Seite lohnt sich.

Voranzeige: Wer den Pontonier-Sport hautnah erleben möchte besucht die kommende Jungpontonier-Schweizermeisterschaft vom 30. August 2009 in Ottenbach. (mgü)

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