Jede Serie hat ein Ende – am Sonntag war’s die der Städtli-Handballer nach vier Siegen in Folge.

Danach sah es in der Startphase zwar noch nicht zwingend aus, aber schon da zeigte sich, dass Torhüter Marco Wyss in den folgenden 60 Minuten die mit Abstand stärkste Badener Performance zeigte. Seine Paraden (am Ende waren es deren 19!) hielten Städtli 1 lange im Spiel – aber um eine Partie zu gewinnen, braucht es nebst verhinderten Toren auch mindestens ein Erzieltes mehr.

Bis zur Halbzeit stimmte diese Bilanz. Es war aber bereits augenfällig, dass die Badener Tormaschine an diesem sonnigen Sonntagnachmittag vor erfreulichen fast 400 Zuschauern nicht so recht auf Touren kommen wollte. Exemplarisch: Von der 34. bis zur 40. Minute gelang Städtli 1 ein Tor, den Schaffhausern dagegen deren vier. Und bis zum nächsten Badener Tor ging’s dann wieder vier endlos lange Minuten. 

Vor allem in der Offensive wurde ungewohnt oft gesündigt, aber auch hinten machte sich die verletzungsbedingte Absenz von Zweimetermann Malvin Patzack bemerkbar. Erst recht, als Schaffhausen begann, konsequent auf Überzahlspiel zu setzen. 

Gerade einmal gelang es dem Heimteam, aus dem verwaisten Tor Kapital zu schlagen. Und selbst als Espoirs-Regisseur und Topskorer Patrice Bührer (10/13) mit einer Manndeckung bedacht wurde, änderte sich nichts am wenig erbaulichen Gesamtbild: Baden stand hinten schlecht, verlegte sich vorne zusehends auf planlos wirkende Einzelaktionen und verlor die zweite Halbzeit schliesslich diskussionslos mit acht Toren Unterschied. 

Aufstehen, Mund abwischen, besser machen. Am Mittwoch folgt bereits die nächste kapitale Partie: um 20:15 in Solothurn gegen Solothurn.