Im Ligacup-1/64-Final war Spreiti gegen 4. Ligist Obersiggenthal wie schon im 1/128-Final (damals gegen Waldenburg) haushoher Favorit. Dieser Favoritenrolle wurde das Heimteam (Obersiggenthal hatte das Heimrecht abgetreten) auch gerecht - zumindest 40 Minuten lang. Bis dahin stand es 13:4.

Die letzen 20 Minuten stellte man dann den Betrieb ein - Schlafmodus. Immerhin einer war wach: Torhüter Reto Putzi (wie natürlich auch schon sein Vorgänger Mese Heymann in den ersten 30 Minuten). So kam nie mehr wirklich Gefahr auf für den Favoriten und mit Fortdauer des Spiels, erschöpft resp. von Spreiti müde gerannt in den ersten 40 Minuten und sich der Niederlage immer mehr bewusst, begann der Viertligist vermehrt mit dreckigen und zum Teil wirklich unnötigen, ja verletzungsgefährdenden Fouls. Der Schiri hatte das Geschehen aber im Griff und schickte einen Obersiggenthaler nach dem anderen auf die Strafbank. So spielte Spreiti das Spiel mit 3vs2 zu Ende - ohne jedoch regelmässig zu reüssieren. Das sollte am Ende aber nur ein Schönheitsfehler bleiben. Spreiti gewann verdient mit 15:7. Die Mannschaft steckt mitten im Sommertraining und hat diese Pflichtaufgabe im Cup (mehr oder weniger) souverän erledigt. In der nächsten Runde trifft man auf einen alten Bekannten: Eintracht Beromünster. Der ehemalige Erstligist ist mittlerweile in den Niederungen der dritten Liga verschwunden - weshalb Spreiti erneut als Favorit in dieses Duell steigen dürfte.

Vielen Dank den Zuschauern, die uns im Seefeld trotz schönem Wetter und Fussball-EM unterstützt haben.