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Pfingstlager im Weltraum

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Der Stamm Neki der Pfadi Kulm fuhr über Pfingsten mit dem Velo nach Rothenburg.

Der Stamm Neki der Pfadi Kulm fuhr über Pfingsten mit dem Velo nach Rothenburg. Die 11- bis 15-jährigen Jugendlichen erlebten ein spannendes Pfingstlager, in dem sie die gefährlichen Weltraumpiratinnen besiegten. Sogar das Wetter spielte dieses Jahr mit.


Am Samstag empfingen wir unsere Pfader mit super schnittigen Weltraumklamotten, die der momentanen Mode auf unserem neuen Planeten entsprach. Nun ging es aber nicht darum, die neusten Weltraummodetrends aufzuspüren, sondern die Weltraumpiratinnen, die unsere zwei Firmen ausgeraubt haben und uns mit ihren schnellen Space-Shuttles keine Chance liessen. Uns blieb also nur noch eine Firma, welche die vier Gruppen auf dem Hajk auf verschiedenen Pfaden erreichen mussten. Ihre Aufgabe bestand darin, sich eine Schutzkleidung zu kreieren. Als Anfang bekamen sie farbige Shirts und verschiedene Farben. Die Resultate fielen sehr kreativ aus und kamen auch am Lagerfeuer gut an. Die Gruppen fanden alle eine Unterkunft. Während drei Gruppen eher traditionell bei Bauern unterkamen und im Heustock schliefen, verschlug es eine Gruppe ins Kloster Baldegg. Als Gegenleistung für Kost und Unterkunft musste die Gruppe beim Abendgebet teilnehmen und gewisse Gebetszeilen gefühlte 60mal wiederholen, dafür gab es danach reichlich zu essen und ein warmes Bett. Die Nonnen waren angetan von unserer Gruppe.
Am Sonntag konnten wir alle Pfader gesund empfangen. Um unbemerkt in unser Lager zu gelangen, mussten Sie zuerst einen Hindernisparcours überwinden und unsere Kraftstäbe mit einem kleinen Seilbähnli an den Piratinnen vorbeischmuggeln. Danach entdeckten wir eine Agenda, wo wir erfuhren, dass die Piratinnen gerne Süsses essen, stricken, Kaffeechränzli abhalten und Power-Guetzli backen. Also mussten wir irgendwie etwas sehr süsses herstellen. Unsere Lösung waren drei Gugelhopfe. Von total versalzen bis viel zu süss gab es alles aber es reichte um die Piratinnen in der Nacht anzulocken. Um sicher zu gehen, haben wir noch einen Schlaftrunk in die Kuchen gemischt.
Die Piratinnen waren zwar schon in zweifelhaftem Zustand, trotzdem mussten wir aufpassen und die Powerguetzli mit dem Rezept einzeln aus dem Lager schmuggeln. Danach verschloss sich aber das Tor zum Lager und man musste es mit einem Schlüssel und einem Wort öffnen. An das Wort kam man nur durch ein Rätsel, dass nur ein Pfader alleine lösen konnte! Der Schlüssel wurde von unseren Täuflingen beigesteuert, die einen abartig süssen Trank austrinken und einem nicht ganz einfachen Kerzenweg folgen mussten. Ohne Guetzli waren die Piratinnen machtlos und besiegt. Nach getaner Arbeit gab es die traditionelle Schwarzwäldertorte, die man am besten auf der Hand isst. Am Montag ging es schon wieder ans Abräumen und wir kehrten alle müde und um ein paar Erlebnisse reicher auf unseren Heimatplaneten Unterkulm zurück.

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