Je acht Galopp- und Trabrennen werden an beiden Tagen für spannende Momente sorgen. Startgelegenheit hat auch der Nachwuchs mit Trab- und Galopprennen für Ponys. Still ist es in der idyllischen Auenlandschaft an der Aare seit den Renntagen im Frühling zwar nicht gewesen, von schnellen Pferden war während dieser aber nicht viel zu sehen gewesen. Andere Grossanlässe wie das Eidg. Turnfest oder das traditionelle Open-Air-Kino sorgten für Unterhaltung.

Doch nun kommen noch einmal die Galopp- und Trabrennpferde auf die sattgrüne Bahn, an den beiden Herbstrenntagen geht es schliesslich um viel Geld und Ehre: 105'000 Franken Preisgeld winkt am 25. August, 130'000 Franken sogar am 8. September. Die «Meisterschaft der Traber – Grand Prix Implenia AG und Turf Club Aarau» wird am ersten Renntag zum 71. Mal ausgetragen.

Das Nennungsergebnis für das mit 40'000 Franken dotierte Superrennen auf Gras zeigt einmal mehr auf, dass dieses prestigeträchtige Rennen über 2500 bei der Crème de la Crème der hiesigen Traber nichts an Wert eingebüsst hat in all den Jahren. Unter den zwölf für das Rennen genannten Pferden ist auch Vorjahressieger Swedishman zu finden, der bei seinem ersten Auftritt im Schachen keine Zweifel aufkommen liess, wer sich als «Meister» feiern lassen will.

Weit vor der Konkurrenz

Einkommensmässig steht er ohnehin weit vor der Konkurrenz: 1,525 Millionen hat der Meister 2018 bisher hereingetrabt. Freilich, jedes Rennen will zuerst gelaufen und dann gewonnen sein. Auf eine dritte Chance wartet wohl der Inländer Attenarco, Sieger 2016 und 2017 und letztes Jahr unglücklich disqualifiziert. Nebst der Meisterschaft stehen zwei weitere Trabrennen und sechs Galoppprüfungen auf dem Programm, davon je ein Hürden-, Jagd- und Crossrennen.

Zwei Wochen später kommt es am 8. September zum Saisonschluss im Schachen. Der «Grosse Preis der jura cement – 72. Grosser Preis der Schweiz» ist mit 50'000 Franken Preisgeld das am höchsten dotierte Rennen im Schachen und das traditionelle Jahreshighlight der Steepler auf unseren Bahnen. 4200 Meter lang ist das Jagdrennen und führt über den Hasse-Kurs mit all seinen bekannten Efforts.

Den mächtigen Tribünensprung haben die Pferde gleich zwei Mal zu überwinden. Auch wenn der «GP der Schweiz» eindeutig im Mittelpunkt stehen wird, besten Rennsport versprechen auch die weiteren sieben Prüfungen des Tages – nicht weniger als sechs davon sind mit 10'000 Franken oder höher dotiert. Wie beliebt die sorgfältig gepflegte Bahn bei den Trabern ist, zeigen am 4. und letzten Renntag 2019 die beiden mit je 15'000 Franken dotierten Rennen, der «Herbst Grand Prix Kanton Aargau» für Inländer und der «Grosse Traberpreis der Stadt Aarau».