Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

Peggy sorgt für leuchtende Augen im Tageszentrum

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Seit Kurzem besucht Therapiehündin Peggy die Gäste im Tageszentrum des Roten Kreuzes in Aarau. Ihre zutrauliche Art animiert die Besucherinnen und Besucher zu neuen Gesprächen und Bewegungen. Ginge es nach ihnen, könnten Sonja Baltisberger und ihre Hündin jeden Tag vorbeikommen.

Aarau.- Der Igel fliegt aus den Händen von Hans Jörg Bützberger Richtung Markus Nussbaum. Peggy springt auf, schnappt das Plüschtier aus der Luft und bringt es dem Werfer zurück. Liebevoll tätschelt Bützberger die Hündin. „Mein Hund hat früher richtige Igel gejagt“, erzählt er seinen Kollegen in der Runde. Abwechslungsweise werfen sie der Vierbeinerin den Igel zu, lachen und tauschen Hundeanekdoten aus. Eigentlich unspektakulär, wüsste man nicht, dass die Gäste des Tageszentrums ihren Alltag mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung meistern.

Kleine Erfolgsgeschichten

„Die Anwesenheit des Hundes macht die Leute lockerer und lässt sie Dinge tun und sagen, die sie sich sonst nicht getrauen“, erklärt Baltisberger nach der Therapiesitzung im Tageszentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Aargau. Immer wieder gäbe es auch physische Erfolgserlebnisse: „Eine verkrampfte Hand, die sich beim Streicheln öffnet oder ein starrer Arm, der sich beim Spielen wieder etwas bewegt“.

Letzten Sommer hat Baltisberger mit Hündin Peggy die Ausbildung zum Therapiehundeteam absolviert, um damit Klienten hiesiger Sozialinstitutionen zu helfen. Seit Anfang Jahr sind sie nun ein fester, und äusserst beliebter Bestandteil des Dienstagsprogramms im Tageszentrum. „Ich geniesse die Begegnungen hier sehr, deshalb mache ich das auch freiwillig“, so die Niederrohrdörflerin. Ein Engagement, für das Franziska Arn, Leiterin des Tageszentrums, sehr dankbar ist. „Unsere Gäste freuen sich extrem auf diese Besuche und erzählen auch ihren Angehörigen davon.“

Das neuste Highlight

Das Therapiehundeteam ist auch eine Bereicherung für die Mitarbeitenden des Tageszentrums. „Während die einen Gäste mit dem Hund trainieren, haben wir mehr Zeit für die individuelle Betreuung der restlichen Besucher“, erklärt Arn. Wie alle Programmpunkte ist auch die Therapiehundesitzung freiwillig. Und so ist es kein Problem, als Fritz Berger nach einer Weile findet, er habe jetzt genug mit Peggy gespielt und wolle lieber Basteln. „Kochen, werken, spazieren, Gedächtnistraining – bei uns kann sich jeder seinen Bedürfnissen entsprechend betätigen“, betont Arn. Niemand bestreitet jedoch, dass an diesem Dienstag Peggy der Höhepunkt des Programms ist. „Bis nächste Woche“, betont denn auch Markus Nussbaum als die Hündin ihm zum Abschied die Pfote gibt.

Sie interessieren sich für das Tageszentrum in Aarau? Dann rufen Sie uns an unter 062 824 05 15 oder schreiben Sie eine E-Mail an tageszentrum@srk-aargau.ch

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