Sozialdemokratische Partei

Parteiversammlung SP Küttigen-Rombach

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Nein zum Verkauf des Devaux-Hauses

Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten diskutieren zu Beginn die Themen der nationalen Abstimmung vom nächsten Sonntag. Die grosse Mehrheit der Anwesenden ist überzeugt, dass das Waffen-Ausführverbot unterstützt werden muss. Das Beispiel der Ruag zeigt, dass damit nicht Arbeitsplätze verloren gehen, denn die Schweizer Firmen nutzen solche Chancen, um in Nischenprodukte zu investieren und so Arbeitsplätze zu erhalten.

Die beiden anwesenden Gemeinderäte Stephan Bircher und Thomas Kaspar beantworten kompetent alle Fragen zu den Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung, welche in ihre Ressorts fallen. So werden fast alle Geschäfte einstimmig unterstützt. Heisse Diskussionen löst der gewünschte  Verkauf des Devaux-Hauses aus. Das als erhaltenswert eingestufte Haus wurde erst vor wenigen Jahren von der Gemeinde gekauft, renoviert und soll nun zu einem niedrigen Preis verkauft werden.

Das Areal befindet sich unmittelbar bei der künftig so wichtigen Verzweigung nach Küttigen. Solange die Strassenführung und damit der Landbedarf nicht geklärt sind, muss das Areal in den Händen der Gemeinde bleiben. Das zum Devaux-Haus gehörende Land ist zudem das letzte Stück Bauland, das die Gemeinde besitzt und allenfalls als Tauschobjekt im Rahmen der anstehenden Revision der kommunalen Nutzungsplanung dienen könnte. Diese Gründe führen dazu, dass eine grosse Mehrheit  empfiehlt, diesem voreiligen Verkauf nicht zuzustimmen.

Weiter informiert der Vorstand über die Aktivitäten bezüglich der Bibersteinerstrasse und der Alterswohnungen in Küttigen. Die SP hat ihre Anliegen bezüglich künftiger Alterswohnungen, die auch für finanziell schwächere Einwohner erschwinglich sind, direkt beim Gemeinderat einbringen können. Im Sommer schrieb der Vorstand an das Baudepartement und dokumentierte die Mängel im Verkehrskonzept Bibersteinerstrasse. Als wichtigste Punkte bemängelte die SP das Fehlen von sicheren Querungen für Füssgänger und Velofahrer auf der Höhe der Bollackerstrasse und bei weiteren Bushaltestellen. Ebenso fehlt auf dem ganzen Gemeindegebiet der Radstreifen.

Die unbefriedigende Antwort von Regierungsrat Peter Beyeler ist auf www.sp-küttigen.ch einzusehen. Die Partei wird sich weiter für die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer einsetzen. Die Verdreifachung des Autoverkehrs auf der Bibersteinerstrasse nach der Eröffnung der Neuen Staffeleggstrasse erfordert zwingend bauliche Massnahmen, und zwar nicht einseitig nur für den Autoverkehr! (gw/rl)

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