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Orchesterverein Brugg auf Reisen

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Orchesterverein Brugg auf Reisen

Ich bin stolz auf den Orchesterverein Brugg, als Aktivspieler und als Ehrenpräsident. Die Serenade vom 3. Juni in der ref. Kirche von Windisch war ein grosses Erlebnis. Es ist sehr lange her, dass uns am Ende des Konzerts das Publikum so frenetisch zujubelte und dass es die Programmwahl so glücklich machte, die der Dirigent Markus Joho und der Solist Töbi Tobler, der begnadete Vollblutmusiker am Hackbrett, getroffen hatten.

Meine Freude und mein Stolz lebten erneut auf, als wir mit demselben Solisten dasselbe Konzert in der St. Laurenzenkirche St. Gallen vor 300 begeisterten Konzertbesuchern präsentieren durften. Nach der lieblichen Suite von Richard Flury, der Hackbrettsonate von Carlo Monza, dem halben Dutzend Appenzeller Tanzstücken und dem Hackbrett-Konzert des St. Galler Komponisten Paul Huber spielte Töbi Tobler als Zugabe das Ave Maria von Bach/Gounod so eindringlich und künstlerisch-gemütvoll, dass die Zuhörer sich ergriffen von den Kirchenbänken erhoben und ihm und dem Orchester einen langen begeisterten Applaus spendeten. War das ein Erlebnis am vergangenen Sonntagabend!

Der Verein hatte dieses Konzert verbunden mit der jährlichen Orchester-Familienreise, die heuer eben nach St. Gallen und nach Appenzell führte. Sie bescherte uns einen verregneten Samstag, der uns nicht weiter betrübte, denn wir Musikanten und unsere Angehörigen kennen und schätzen einander so sehr, dass fröhliche Harmonie nicht nur in den Konzerten, sondern auch beim gemeinsamen Essen und bei der Gestaltung des Abends im Beisein unseres Solisten Töbi Tobler herrscht. Der Hackbrett-Hersteller Johannes Fuchs aus Appenzell versüsste mit seinen humorvollen und lüpfigen Darbietungen den Abend noch zusätzlich.

Ein strahlender Sonntagmorgen war ein gutes Omen für den ganzen Tag. Ein klarer Blick zum Säntis, ein gemütlicher Rundgang durch das farbig-historische Dorf Appenzell stimmten uns ein für das oben beschriebene Konzert in der riesig-hohen St. Laurenzen-Kirche.Kein Wunder, dass auf der Heimreise im Eurobus-Car eine ausgelassene, zufriedene Hochstimmung herrschte.

Und schon in einer Woche beginnen wir mit den Proben für das musikalisch farbige Sommer-Kaffeekonzert vom Sonntag, 30. August, im Saal der kath. Kirche Brugg. Wir freuen uns, neben dem klassischen Musikgut immer auch wieder bekanntes Spezielles aus anderen musikalischen Gebieten aufzuführen.

Werner Kaufmann, Brugg

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