Odd Fellows

Odd Fellows UNO - Botschafter/innen der Schweiz 2010

megaphoneVereinsmeldung zu Odd Fellows

UNP for Youth «Botschafter der Schweiz» 2010

Odd Fellows Aarau

Vereinte Nationen United Nations Pilgrimage (UNP) for Youth

Delegierte Schüler und Schülerinnen als „ Botschafter der Schweiz“

Besuch der UNO in Genf 2010

Der Tag mit dem traditionellen Besuch der UNO wurde am 26. März in Genf von allen 27 SchülerInnen und 8 Begleitpersonen des Lehrkörpers und der Odd Fellows voll genutzt. 2009 haben diese Schülerinnen und Schüler der Aarauer, Badener, Berner, Liestaler und Thuner Gymnasien am Odd Fellows Wettbewerb für eine 14- tägige Bildungsreise in die Vereinigten Staaten von Amerika und zum internationalen Jugendkongress „United Nations Pilgrimage for Youth“ der UNO in New York teilgenommen.

Ausser den jeweiligen Gewinnern der einzelnen Schulen für die Delegation nach New York wurden am vergangenen Freitag alle letztjährigen Kandidatinnen und Kandidaten von den Odd Fellows zum Besuch der UNO in Genf eingeladen.

Die Führung betrug 1 Stunde und wurde in Englischer Sprache gehalten. Auch in diesem Jahr fand dort gerade die Tagung der UNO Kommission über Menschenrechte statt. Das passte gut, waren doch die  Schwerpunkte der anspruchsvollen Arbeiten und Präsentationen vom letzen November u.a. die allgemeinen Menschenrechte, die freie Meinungsäusserung, das Recht auf Leben und Sicherheit, aber auch der Toleranz und Gleichheits- Gedanke bei und gegenüber anderen Kulturen, Ethnien und Religionen.

Natürlich gab es die Frage nach Fortschritten, denn die täglichen negativen Berichte in den Medien vermitteln ein wenig optimistisches Bild. Konsens bestand aber unter den Teilnehmenden, dass keine Behandlung der kritischen und aktuellen Geschehnisse in den zuständigen Gremien der UNO noch weniger Gewissen wachrütteln und Abhilfe auf internationaler Ebene schaffen würde. Diskutiert wurde auch der mögliche politische Missbrauch dieser Gremien wie z.B. nun der Versuch das Verbot von Minaretten als islamfeindlich zu verurteilen. Die gerade von Pakistan eingebrachte Genfer Resolution dazu warnt vor Diskriminierung und Extremismus ohne aber die Schweiz namentlich zu erwähnen.

Genf kann stolz sein, als die Stadt des Friedens, der Menschenrechte und der humanitären Tradition bezeichnet zu werden. Obwohl New York der Hauptsitz der UNO ist sind die wichtigsten Institutionen und Bereiche in Genf beheimatet.

Die vorhandenen grosszügigen Räumlichkeiten, das sichere Umfeld, die landschaftlich schöne Lage sowie das kosmopolitische Flair der Stadt werden sicher weiter dazu beitragen, dass hier auch inskünftig positiv für die Menschheit gearbeitet und gewirkt wird.

Mit 8500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die UNO am Sitz in Genf auch ein bedeutender Arbeitgeber.

Die Schülerinnen und Schüler hatten noch Gelegenheit Genf auf eigene Faust zu erkunden, bevor es um 17.00 Uhr  mit der SBB wieder nach Hause ging

Weitere Details sind unter www.oddfellows-aarau.ch ersichtlich

(MH)

Foto : Delegation im grossen UNO Sitzungs-Saal      Genf UNO Gebäudekomplex in Genf

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