Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

Notrufspezialisten unter sich

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Die Mitarbeitenden des Rotkreuz-Notrufs beobachten, wie die in der kantonalen Notrufzentrale die Anrufe bearbeitet werden.

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Die Mitarbeitenden des Rotkreuz-Notrufs beobachten, wie die in der kantonalen Notrufzentrale die Anrufe bearbeitet werden.

Am diesjährigen Mitarbeiteranlass besuchte das Team des Rotkreuz-Notrufs die kantonale Notrufzentrale im Erweiterungsbau des Polizeikommandos.

Aarau.- Die 14 Mitarbeitenden des Rotkreuz-Notrufs staunen nicht schlecht, als Roland Pfister sie durch die neueingerichtete Notrufzentrale im Aargauer Polizeikommando führt. «Hier arbeiten Mitarbeiter der Polizei, der Sanitätsdienste und der Feuerwehr  mit modernster Computertechnik, um die Anrufe auf die Notfallnummern 144, 112, 117 und 118 möglichst schnell und effizient zu beantworten», erklärt der Dienstchef Kommunikation.

Von Beruf und Berufung

Als Fachleute in Sachen Notruf, ist dieser Teil der Polizeikommandozentrale für das Team vom Aargauer Roten Kreuz natürlich besonders interessant. Auch bei Notruf-Kunden wird in schweren Notfällen über diese Nummern professionelle Hilfe angefordert. Aber auch die Besichtigung der karg eingerichteten Einstellzellen, der Schiesskammer und des Raums für Kriminaltechnik haben es in sich. Hundertjährige Fahndungsfotos, Dokumente lang vergessener Verbrechen und die Ausrüstung eines modernen Polizisten beeindrucken nicht nur die Tatort- und Bestatterfans unter den Besuchern.

Dienstchef Pfister gibt auch zu Fragen bereitwillig Auskunft. Seine Ausführungen aus dem Berufsalltag bringen die Ausstellungsobjekte zum Leben und die Notruf-Mitarbeitenden zum Nachdenken. «Trotz der haarsträubenden Situationen, denen Polizisten immer wieder ausgesetzt sind, ist es für die meisten nicht nur Beruf sondern Berufung», betont er zum Schluss.

Grosser Dank für Extra-Effort

Nach der spannenden Besichtigung wartet auf die Mitarbeitenden ein köstliches mexikanisches Abendessen in der Personallounge des Rotkreuz-Hauses. Nach dem Dessert lässt Teamleiterin Bruna Müller das vergangene Jahr Revue passieren. Spezielle Erwähnung findet dabei natürlich die Umstellung der Swisscom auf die  digitale Telefonie, die dazu führte, dass das Team dieses Jahr alle 1‘000 Notrufgeräte im Kanton umtauschen musste. Für diesen Extra-Effort bedankt sich die Teamleiterin bei allen Mitarbeitenden, Betreuungspersonen und Freiwilligen mit einem kleinen Präsent. Geschäftsführerin Regula Kiechle und Projektleiterin Ute Nagel schliessen sich diesem Dank an und betonen, dass man sich beim Aargauer Roten Kreuz auch in Zukunft mit viel Elan und Begeisterung der Weiterentwicklung dieser wichtigen Dienstleistung widmen werde.

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