Letzten Mittwoch fand im Seehotel Hallwil in Beinwil am See in vollem Saal der Nominationsparteitag der FDP.Die Liberalen des Bezirks Kulm für die anstehenden National- und Ständeratswahlen statt.

Zuerst haben sich die Kandidaten für die Nationalratswahlen vorgestellt. Philipp Müller aus Reinach konnte als bisheriges Ratsmitglied dabei auf seine Erfahrungen in Bern zurückgreifen. Die Gontenschwiler Frau Gemeindeammann und Grossrätin Renate Gautschy tritt ebenfalls auf der Nationalratsliste der Freisinnigen an. Der Reinacher Grossrat Adrian Meier wurde bereits durch die jungfreisinnigen aargau auf der FDP-Liste nominiert. Die Bezirkspartei Kulm unterstützt seine Kandidatur ebenfalls. Die bereits in Bern oder Aarau bewährten Kandidierenden wurden einstimmig und anschliessend mit viel Applaus zuhanden der FDP Aargau nominiert.

Da die bisherige Ständerätin Christine Egerszegi nicht mehr antritt, geht es für die FDP im Kanton darum, den Ständeratssitz zu verteidigen. Dabei hat sich Philipp Müller bereit erklärt, ins Rennen zu steigen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Nationalrat kennt er sich in den laufenden Dossiers bestens aus und ist aus Sicht der FDP Bezirk Kulm der bestens geeignete Kandidat: Der Parteipräsident der FDP Schweiz wurde ebenfalls einstimmig und mit langanhaltendem Applaus als Ständerats-Kandidat nominiert.

Nach dem offiziellen Nominationsparteitag berichtete Philipp Müller von seiner Tätigkeit aus Bern. Selbstredend stand die Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Zentrum. Die Franken-Stärke bereite dem Export- und Tourismusstandort Schweiz grosse Herausforderungen. Philipp Müller versteht nicht, wie Politiker nun behaupten können, die betroffenen Branchen hätten ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Man ist immer dem Wettbewerb ausgesetzt und es ist vollkommen klar, dass man laufend versuche, die Prozesse zu optimieren und eine Unternehmung effizient und somit wettbewerbsfähig auszurichten. Im Gegenteil, die Politik habe in der Zeit es nicht geschafft, die Rahmenbedingungen für die KMU’s zu verbessern. Immer mehr Regulierungen und Vorschriften brächten das gesunde Wirtschaftswachstum der Schweiz in Gefahr.

Des Weiteren ist die schwierige Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ein weiteres, gewichtiges Thema in Bern. Mit der Einführung von Kontingenten sind die Bilateralen Verträge mit der EU hinfällig und damit der Wohlstand der Schweiz akut gefährdet. Bereits 2008 hat die FDP gefordert, den Familiennachzug aus Drittstaaten einzudämmen. Hier liegt nämlich der Hund begraben: Aus den Nicht-EU-Ländern kommen insbesondere Personen aufgrund des Familiennachzuges in die Schweiz. Hingegen spielt die Zuwanderung aus der EU der Schweiz in die Hände. So zum Beispiel beträgt der Anteil des Familiennachzuges aus Deutschland lediglich 17% und somit ist der deutlich überwiegende Teil Arbeitskräfte, welche unsere Wirtschaft und das Gesundheitswesen brauchen. Es ist demzufolge falsch, die Zuwanderung aus der EU zu begrenzen und Philipp Müller machte einmal mehr den Aufruf zuhanden von Simonetta Sommaruga, den Familiennachzug aus Drittstaaten einzudämmen. Die Gesetze dafür sind bereits alle vorhanden, es muss endlich mal umgesetzt werden.

Im Anschluss an die mitreissenden und prägnanten Ausführungen von Philipp Müller tischte Willy Nyffenegger einen sehr schmackhaften Apéro auf. Die FDP.Die Liberalen des Bezirks Kulm wünscht den Kandidierenden viel Erfolg und ist davon überzeugt, den Wählerinnen und Wählern eine gute Auswahl für ihre Stimmzettel anbieten zu können.

Adrian Meier
FDP.Die Liberalen Bezirk Kulm