NK Pajde Möhlin

NK PAJDE Möhlin erkämpft sich auswärts ein Remis

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Godfried Osei im Zweikampf

Godfried Osei im Zweikampf

Fussball, 2. Liga Interregio: FC Dulliken – NK PAJDE Möhlin 0:0

Der sonntägliche Ausflug in die Soloturner Provinz endete für den NK PAJDE Möhlin mit einem erkämpften etwas glücklichen Remis in Dulliken. Die Heimmannschaft zeigte eine engagierte Leistung die nur im Möhliner Schlussmann Patrick Mahrer ihren Meister fand.

DULLIKEN SO. Die guten Nachrichten zuerst. Erstens konnte Drazan Gilbo der sich im vergangenen Heimspiel gegen den FC Grenchen eine tiefe Platzwunde am Kopf geholt hatte, wieder von Anfang an Auflaufen. Dann galt es noch das Unentschieden des direkten Verfolgers zu registrieren. Der SC Zofingen kam auswärts gegen den SV Höngg auch nicht über ein 1:1 hinweg. So konnte der Abstand zum Drittplatzierten doch noch gewahrt werden.

Viel Kampf auf schwer bespielbarem Terrain

Es war zu erwarten als man das Spielfeld sah, dass die kämpferischere Mannschaft das Sagen haben würde. Und prompt war es so, dass der NK PAJDE Möhlin sich schwerer mit dem Spieluntergrund tat als die Schwarzgelben aus Dulliken. Die zahlreichen Zuschauer sahen von Beginn an kraftvoll angreifende Dulliker die aber im Abschluss versagten. Und wenn sie es nicht selber waren, dann war es Torhüter Patrick Mahrer, der sich immer wieder den Dulliker Abschlussversuche wiedersetzte. Insbesondere in der 24‘ als Nils Wernli aus halbrechter Position ins hohe entgegengesetzte Eck schoss, war Mahrer mit einer Glanzparade zur Stelle und lenkte den präzisen Schuss spektakulär ab. Die Kroaten aus Möhlin versuchten ihre Stärken im Spielaufbau auszuspielen und kamen einige Male bis vors gegnerische Tor. Doch waren keine wirklich zwingenden Torchancen zu verzeichnen. Das Spiel forderte den Spieler viel ab und war auch von vielen Fouls gekennzeichnet. Eines davon war so hart, dass in der 46‘ Bojan Lukic verletzt vom Platz musste, nachdem er im eigenen Strafraum heftig mit Alain Huber zusammenprallte. An seiner Stelle kam Zlatko Lujic.

Keine Besserung in der zweiten Halbzeit

Die beiden Mannschaften kamen teilweise verändert aus der Kabine. Vor allem NK PAJDE Möhlin musste wie erwähnt gezwungenermassen wechseln. Dazu brachte Dejan Rakitic Jusuf Dajic an Stelle von Milos Petrovic. Das änderte aber nicht viel an der Spielweise und an der Überlegenheit der Dulliker. Das bekannte gepflegte Aufbauspiel der NK PAJDE Möhlin litt vor allem daran, dass an ein normales Fussballspiel nicht zu denken war und dazu die aufsässig spielenden Dulliker praktisch alle Räume schlossen. Vor allem Godfried Osei wurde in eine regelrechte Zange zweier Innenverteidiger genommen die ihm das Leben sehr schwer machten. Dennoch konnte er sich immer wieder in Szene setzen, ohne nennenswerten Erfolg zu haben. Auch Dino Dizdarevic bekundete Mühe seine Schnelligkeit auf der rechten Seite auszuspielen und wenn es ihm gelang, dann waren die Zuspiele in die Mitte nicht präzise genug. Am Ende hiess es 0:0 und man konnte angesichts des Spieles von einem verdienten Punkt der Möhliner sprechen. Betrachtet man aber die Rangliste, dann sind es eher zwei verlorene Punkte da der Abstand auf Spitzenreiter Red Star ZH jetzt auf vier Zähler angestiegen ist.

Die erste Runde der Cup – Finalqualifikation als letztes Spiel im 2015

Am Sonntag 8. November 2015 reist der NK PAJDE Möhlin nach Thun zum FC Lerchenfeld der neunte in der Gruppe 3 der 2. Liga Interregional. Die Berner Oberländer, die in der gleichen Gruppe wie der FC Concordia, FC Allschwil und Spitzenreiter SC Dornach spielen, empfangen die Möhlemer zur ersten Runde der Finalqualifikation des 2. Liga Interregio Cups. NK PAJDE Möhlin kann mit einem Sieg in diesem Spiel nicht nur das Jahr erfolgreich abschliessen, sondern auch ein geeignetes Kräftemessen durchzuführen und so zu sehen wo sie stehen gegen, einen unbekannten Gegner der in der starken Basler Gruppe tätig ist.

Matchtelegramm: Sportanlage Ey,  Dulliken. 280 Zuschauer. Der NK Pajde spielte mit: Patrick Mahrer; Bozidar Petrovic, Drazan Gilbo, Sasa Blagojevic, Bojan Lukic (46‘ Zlatko Lujic); Dino Dizdarevic, Milenko Garic, Enis Haxhijaha (46‘ Rajiko Stankovic), Denis Besirevic; Milos Petrovic (68‘ Jusuf Dajic) Godfried Osei. 

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