Was die SP schon länger kritisierte, wird nun wohl Tatsache. Die Neuverteilung der
Aufgaben und Finanzen zwischen Gemeinden und dem Kanton ist leider für die
Gemeinden nicht Kosten neutral. Das schlägt sich auch deutlich im Budget der Stadt
Brugg nieder. Nicht wenige Gemeinden müssen aus diesem Grund gar den
Steuerfuss anheben, Investitionen verzögern oder Aufgaben abbauen. Dank der
sorgsamen Haushaltsplanung kann Brugg vorerst auf solch drastische Massnahmen
verzichten.
Die SP Fraktion ist erfreut, dass der Stadtrat die beiden Postulate von Karin Graf-
Herde entgegennimmt. Eine Überarbeitung des Verkehrskonzepts in Begleitung
einer breit abgestützten stadträtlichen Kommission macht Sinn. Auch die Prüfung /
Einführung von Tempo 30 Zonen in Wohnquartieren ist ein von grossen Teilen der
Bevölkerung gewünschte Massnahme.
Die SP hat in Brugg eine Interpellation zur Vision Mitte bzw. zur „Campus Passage"
eingereicht, zeitgleich wurde in Windisch eine entsprechende Kleine Anfrage plaziert.
Das Projekt steht aus Sicht der SP auf der Kippe, es besteht die Gefahr, dass die
vom Bund zugesagte Finanzierung verfällt. Auch bewegt sich die SBB in dieser
Frage eindeutig zu wenig, denn von einer verbesserten Unterführung zwischen
Neumarkt und Campus wird v.a. auch die Bahn profitieren. (spbw/hka