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Nervenkitzel mit Happy End: Der STV Baden gewinnt 29:27 gegen die SG GS/Kadetten Espoirs

Erneuter Sieg trotz Doppelbelastung in der englischen Woche: Gegen die SG GS/Kadetten Espoirs erreicht der STV Baden einen verdienten 29:27-Sieg.

Nach dem Cupsieg gegen Endingen ruft für den STV Baden der Alltag. Gegen die SG GS/Kadetten Espoirs errreicht der STV Baden ein 27:29 (13:15) und kann sich somit trotz einiger Fehler in der Schlussphase erneut den Sieg sichern.

Nach dem emotionalen Cupsieg vor stimmungsvoller Kulisse in der Aue gegen den Lokalrivalen aus Endingen stand diesen Sonntag wieder ein Auswärtsspiel mit komplett anderen Vorzeichen auf dem Programm.

Die Badener taten sich bei den bisherigen Begegnungen immer mit den Rahmenbedingungen schwer: Sei es wegen der ungewohnten sonntäglichen Anspielzeit oder der grossen Halle mit leider erneut ziemlich leeren Rängen. So konnten die Kadetten in den vergangenen Jahren auswärts erst einmal bezwungen werden, und dazu gab es einmal ein Remis.

Trainer Björn Navarin schien seine Mannschaft aber entsprechend gut auf diese delikate Aufgabe vorbereitet zu haben, legte Baden doch gleich mit einem furiosen Start vor: Schnell ausgeführte Angriffe mit schön herausgespielten erfolgreichen Abschlüssen und eine gut positionierte Abwehr mit zahlreichen Paraden des Keepers Marco Wyss (insgesamt 14 Paraden/35%) führten zu einem verdienten vorzeitigen Vorsprung; 4:8 hiess es nach 10 Minuten.

Limmatstädter konnten sich nicht absetzen

Die sehr jungen, technisch teils hervorragenden Schaffhauser liessen sich davon allerdings kaum beeindrucken und schon gar nicht abschütteln. Immer wieder kamen die beiden Aussenspieler zu erfolgreichen Abschlüssen und auch ihre Mitspieler auf den Rückraumpositionen warfen aus allen möglichen und unmöglichen Positionen. Entsprechend hiess es zur Pause nur 13:15 für die Badener.

Nach dem Seitenwechsel verpassten es die Limmatstädter, sich entscheidend abzusetzen. Auf etliche schöne Einzeldurchbrüche von Malvin Patzack (10/15) und kraftvollen Rückraumwürfen seines Nebenmannes Jonathan Knecht (6/11) folgte jeweils eine prompte Antwort der Schaffhauser. So hiess es nach Dreiviertel der Spielzeit Unentschieden 21:21, und das Spiel drohte zu Ungunsten der Badener zu kippen.

Blessuren der englischen Woche auskurieren

Nach einigen unnötigen Fehlern zuviel in der Abwehr und technischen Fehlern im Angriffsspiel hatte Trainer Navarin genug gesehen und nutzte sein Time Out um sein Team auf die Schlussphase entsprechend einzustellen. Beim Stand von 27:28 eine Minute vor Schluss hielt Keeper Wyss einen Abschluss von der Aussenposition und ermöglicht damit seinen Vorderleuten den Sieg einfahren zu können.

Auszeit Schaffhausen, erneute taktische Besprechung. Nach einem durch Spielmacher Pascal Bühler (4/11) eingeleiteten Spielzug war es Philipp Wildi (3/4) drei Sekunden vor Schluss vergönnt, zum viel umjubelten 27:29 einzunetzen.

Nach diesem wichtigen Sieg bleibt den Badenern genau eine Woche Zeit, um die Blessuren der vergangenen englischen Woche auszukurieren und sich optimal auf die das Handballteam Chênois aus Genf vorzubereiten.

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