Die Nationalratswahlen sind nicht nur Listenwahlen, sondern auch Persönlichkeitswahlen, meinte der Präsident des Hauseigentümerverbandes (HEV) Dietikon-Urdorf Hans Schenk bei der Begrüssung. Deshalb haben der HEV Kanton Zürich und der HEV Dietikon-Urdorf zur öffentlichen Happy Hour mit Antipasti und einem Glas Wein ins Kulturzentrum Gleis 21 in Dietikon eingeladen. Dort konnten die zahlreichen Gäste in gelöster Atmosphäre die Nationalratskandidaten Gregor Rutz, Hans-Ulrich Bigler, Martin Farner und den Limmattaler Josef Wiederkehr im persönlichen Gespräch kennenlernen. Hans Schenk merkte zudem an, dass Nationalrat Hans Egloff nicht mehr zur Wahl antritt und es deshalb wichtig ist, wieder einen Limmattaler im Nationalrat zu haben. Die grössten Chancen hat dabei Kantonsrat Josef Wiederkehr, der deshalb von den Limmattalern auf ihren Wahllisten doppelt aufgeführt werden sollte. Der ebenfalls anwesende Stadtpräsident Roger Bachmann wies beim Grusswort darauf hin, dass die Hauseigentümer und der Hauseigentümerverband wichtig für die Stadt seien. Auf sie könne gezählt werden. Anschliessend konnte Nationalrat Hans Egloff die Kandierenden begrüssen. Er erwähnte, dass in den nächsten vier Jahren zahlreiche Geschäfte zu behandeln sind, welche die Hauseigentümer direkt betreffen. Eine starke Vertretung in Bern sei deshalb sehr wichtig. Die vom HEV zur Wahl empfohlenen Kandidierenden stellten sich mit einem kurzen Statement selber vor. Gregor Rutz machte sich Gedanken um das Grundeigentum, denn von linker Seite sind Gedanken da, dieses zu verallgemeinern. Es sei sehr wichtig, dass dagegen angehalten werden muss. Auch Hans-Ulrich Bigler meinte, dass das Eigentum von allen Seiten angegriffen und immer mehr eingeschränkt werde. Eigentum bedeutet Freiheit. Es ist zu verteidigen. Martin Farner kritisierte die immer grösser werdende Bürokratie, welche etwa beim Bau eines Einfamilienhauses das Ausfüllen eines grossen Stapels von Formularen nötig macht. Sein Anliegen ist die Abschaffung des Eigenmietwertes, damit die Schulden bis zum Pensionsalter zurückbezahlt und nicht wegen der Steuern beibehalten werden. Josef Wiederkehr als Vorsitzender der Gruppe Wohn- und Grundeigentum im Kantonsrat wies auf Erfolge hin, welche im Kanton Zürich für die Hauseigentümer erzielt werden konnten, so die Reduktion der Grundbuchgebühren, die Umsetzung der Kulturlandinitiative oder der Erfolg bei der Umsetzung der Mehrwertabgabe für kleinere Grundstücke. Davon profitieren auch die Gemeinden mit einem kleineren Verwaltungsaufwand, auch wenn sie es teils nicht wahrgenommen haben. In der lockeren Runde konnten die Anwesenden danach ihre Gespräche beim weiteren Apéro weiterführen, den Kandidaten Fragen stellen und über die verschiedensten Themen diskutieren.

Hans Schenk