Musikverein Mägenwil-Wohlenschwil MVMW

MVMW: Musikreise nach St. Petersburg

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Nach monatelangen Vorbereitungen und dem aufwändigen Einholen der Visa konnte die 22-köpfige Reisegruppe des Musikvereins Mägenwil-Wohlenschwil (MVMW) Ende August endlich die viertägige Vereinsreise in die russische Metro­pole St. Petersburg antreten. Sie ist mit rund 5 Millionen Einwohnern die zweit­grösste Stadt Russlands nach Moskau und die viertgrösste Europas. Die Reise mit dem doch eher ungewöhnlichen Ziel kam auf Anregung des russischen MVMW-Di­rigenten Igor Retnev zustande und wurde für alle Teilnehmenden zu einem unver­gesslichen Erlebnis. Nach dem rund dreistündigen Hinflug und dem Check-In im Corinthia Nevskij Palace Hotel stand eine Schifffahrt auf dem Fluss Newa, der St. Petersburg durchquert, und einigen Nebenkanälen auf dem Programm. Die rührige Reiseführerin Tatjana sparte dabei nicht mit Informationen über die Stadt sowie de­ren Geschichte und die unzähligen historischen Bauwerke. Am Abend wurde die Gruppe mit den hoteleigenen BMWs in den Nikolaewski-Palast gefahren, wo eine hochstehende russische Folklore-Show dargeboten wurde. MVMW-Schlagzeuger Robin wurde gar Teil der Show, als er sich plötzlich auf der Bühne am Arm einer re­soluten Russin wiederfand…! Am nächsten Tag lief Reiseführerin Tatjana bei einer Stadtrundfahrt und dem Besuch der Eremitage - eines der grössten und bedeu­tendsten Kunstmuseen der Welt mit über 60'000 ausgestellten Exponaten - zur ab­soluten Hochform auf und die Informationen prasselten nur so auf die Musikantin­nen und Musikanten nieder. Das Abendessen gestaltete sich als sechsgängiges Menü mit viel Fisch und verschiedenen Weinen; einer davon - ein Muscat Massan­dra - war mit Jahrgang 1944 bereits 70jährig und mundete sogar noch! Eisenbahn­freak Franz führte die Gesellschaft anschliessend noch kurz in die bekannte, bis zu 100 Meter tief gebaute Petersburger Metro. Am dritten Tag stand ein Besuch von Schloss Peterhof auf dem Programm. Diese Palastanlage liegt 30 Kilometer west­lich von St. Petersburg am finnischen Meerbusen, gilt als «russisches Versailles» und gehört - wie auch die Eremitage - zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Prunk auf diesem Gelände ist schlicht unvorstellbar. Ebenso üppig war das anschliessende all-inclusive-Buffet im Grand Hotel Europe, eines der berühmtesten und vornehms­ten Hotels Russlands. Nach dem Essen und nachdem die anderen Gäste den Saal verlassen hatten, liess es sich Dirigent Igor nicht nehmen, auf dem hoteleigenen Flügel ein russisches Volkslied zum Besten zu geben. Als er anschliessend auch noch das «Burebüebli» anstimmte und «seine» Musikantinnen und Musikanten lauthals mitsangen und schunkelten, beobachteten die Hotelbediensteten diese Szenerie endgültig mit einer Mischung aus Faszination und Entsetzen... Im Eremi­tage-Theater kam die Reisegruppe am Abend in den Genuss des berühmten Bal­letts «Schwanensee» von Peter Tschaikowski. Mit der perfekt dargebotenen, sehr anspruchsvollen Choreografie und dem fehlerfreien Zusammenspiel verdienten sich Tänzerinnen, Tänzer und das Orchester den langen Applaus redlich. Die letzte Nacht wurde dann teilweise noch richtig ausgekostet und trotzdem waren am Mor­gen alle wieder einigermassen auf den Beinen und eine wirklich spezielle Vereins­reise fand mit dem Heimflug nach Zürich ihr Ende. Herzlichen Dank an die Organi­satoren Igor Retnev, Aschi Kneuss und Toni Seiler! Einige Fotos der Reise nach St. Petersburg gibt's auf www.mvmw.ch.

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