Lauf- und Ausdauersportverein Fricktal

MKG Fricktal-Vereinsreise vom 19. / 20. Juni 2009

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Reisebericht unserer zweitägigen Vereinsreise

Man muss die Ausflüge nehmen wie sie kommen und die Feste feiern wie sie fallen! - Regen, Regen, Regen, nichts als Regen! - Oder, es schiffte die ganze Zeit!

Wie wir alle wissen und selber festgestellt hatten, der Winter war lang und hart. Der Frühling fiel aus. Der Mai 2010 war der sechst nasseste seit der Aufnahme der Wetterstatistiken im Jahr 1864, also seit 146 Jahren. Und bis zu unserem Vereinsausflug fand auch noch gar kein Sommer statt. Denn dieser liess bis zu diesem Zeitpunkt immer noch auf sich warten. Vielleicht wird er noch kommen, nur wird ihm keine lange Dauer übrigbleiben, denn der nächste Winter kommt bestimmt! - Wohin hatten die Wettermacher geschaut als sie die entsprechende Planung für dieses Wochenende vornahmen. Die Daten unseres Vereins-ausflugs und das im 50. Jahr der MKG Fricktal, waren in unserem Jahresprogramm und in den verschiedenen Aufrufen zur Genüge bekannt gemacht worden und jetzt schiffte es die ganze Zeit! - Verantwortliche Wettermacher, hattet ihr vom Wetteramt den wirklich kein Verständnis für unsere Reise? - Wenn die Wettervorhersagen von Meteo Schweiz nach eigenen Aussagen eine Treffgenauigkeit von über 80 % aufweisen, so nützte uns dies nur dahingehend, dass wir dadurch in Kenntnis gesetzt wurden, warme Kleider und einen sehr guten Regenschutz mitzunehmen!

Wir alle wissen übrigens auch, es gibt gar kein schlechtes Wetter, es gibt nur die richtige Bekleidung! Wollen wir nicht mehr länger über diese Gegebenheiten philosophieren, sondern nehmen wir es, wie es kommt, denn, erstens es kommt bestimmt und zweitens, wir werden es wohl hinnehmen müssen. Machen wir zukünftig das Beste daraus! - Es ist wie beim Laufsport, nur was wir selber mit uns machen und verändern, führt zum Erfolg!

Und so führte uns unser Bus ab unseren Zusteigeorten nach Luzern an den See. Die gemeinsame Schifffahrt über den See fand dann leider bei Regen und trübem Wetter statt. Statt eine Prachtsaussicht in die Berge und über den See zu ergattern, konnten wir die nebelverhangenen Villen und einladenden Gasthäuser an den Gestaden des Sees etwas eingehender betrachten. In Stansstad angekommen, führte uns ein kurzer Fussmarsch dem See entlang in die Festung Fürigen. Für manch einen war dies bestimmt ein erster Höhepunkt. Ohne ins Detail dieser Festung eingehen zu wollen, um dieses Bauwerk zu verstehen, müssen wir uns in die Lage in Europa während des Zweiten Weltkriegs und in die Köpfe der Verantwortungsträger der damaligen Zeit mit dem entsprechenden Zeitgeist versetzten. In diesem Fall mag diese Festung bestimmt ihren Platz gehabt haben und hätte ihre Aufgabe vermutlich erfüllt. Glücklicherweise musste dies nie bewiesen werden. Nach diesem Auffrischen unserer Geschichtskenntnisse, trennten sich die Wege. Einige fanden den steil ansteigenden Wanderpfad über den Bürgenstock nach Oberbürgen-Widen, dies selbstverständlich bei Regen und andere begaben sich direkt mit dem Bus dorthin. Hier konnten wir im vorbereiteten Festzelt eines örtlichen Dorffestes Platz nehmen und uns verköstigen. Wer trockene, warme Kleider bei sich trug, war dort klar im Vorteil und fror vermutlich nicht. - Anschliessend fuhren wir gemeinsam an unser Ausflugsziel und den Übernachtungsort Engelberg. Gemeinsam verköstigten wir uns beim Nachtessen und einem Glas Wein. - Engelberg ist, neben dem berühmten Benediktinerkloster vor allem bekannt als Internationale Skisprung-Hochburg auf Weltcup-Niveau, als Innerschweizer Skiparadies, als Ausgangspunkt auf den Titlis und als vorzüglicher Kletter-, Wander- und Ausflugsort.

Am zweiten Tag, es regnete den ganzen Tag, wanderte eine Wandergruppe über die Flühmatt, Ristis hinauf auf die Brunnihütte auf 1'860 m über Meer. Ab Ristis hatten wir bereits den ersten Schneekontakt, der sich bis zum Mittagshalt noch verdichtete und eine Schicht von wenigen Zentimetern liegen liess. Die ganzen Bergketten und Alpen waren schneeweiss und das Vieh suchte im Nebel Schutz unter den spärlichen Tannen auf dieser Höhe. - Eine andere Gruppe fand den eher etwas flacheren Weg ins Tal des Wasserfalls und verköstigte sich in der örtlichen Alpwirtschaft. Eine dritte Gruppe verfolgte die spannenden Wettkämpfe eines internationalen Mountain-Bike-Anlasses. Für diese Biker war dieser Anlass aufgrund der äusserst harten Bedingungen im Morast und den steilen Aufstiegen und stark abfallenden Geländepartien, ein kräfteraubender Kampf um Weltcuppunkte.

Etwas früher als geplant, machten wir uns aus der regnerischen Innerschweiz zurück auf den Heimweg in den Kanton Aargau und ins Fricktal, wo einmal mehr deutlich bessere Wetterbedingungen herrschten. - Unserem Organisator Alois Kiser ein herzliches Dankeschön und einen großen Applaus für die hervorragende Arbeit. Bravo Alois! Allen TeilnehmerInnen ebenfalls ein Dankeschön fürs Mitmachen! - Die Bilder mögen einige Erinnerungen an dieses Ausflug festhalten.

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