Schiesssport

Mit Speck fängt man Schützen: Die Aargauer Vereine werden für ihr Engagement belohnt

Der Aargauer Schiesssportverband verteilte Speck an die Bezirksvertreter: (von links) Marcel Brunner (Rheinfelden), Kurt Sommerhalder (Lenzburg), Yvonne Heggli (Kulm), Peter Hirt (Zurzach), Rosemarie Feuermann (Brugg), Thomas Scheuzger (Zofingen), Werner Stauffer (Aargauer Feldchef), Markus Bürgler (Baden), Carmelia Rischatsch (Aarau), Thomas Bühlmann (Bremgarten), Jolanda Meier (Muri) und Ruedi Brand (Laufenburg) (v.l.n.r.).

Der Aargauer Schiesssportverband verteilte Speck an die Bezirksvertreter: (von links) Marcel Brunner (Rheinfelden), Kurt Sommerhalder (Lenzburg), Yvonne Heggli (Kulm), Peter Hirt (Zurzach), Rosemarie Feuermann (Brugg), Thomas Scheuzger (Zofingen), Werner Stauffer (Aargauer Feldchef), Markus Bürgler (Baden), Carmelia Rischatsch (Aarau), Thomas Bühlmann (Bremgarten), Jolanda Meier (Muri) und Ruedi Brand (Laufenburg) (v.l.n.r.).

Mit 13‘349 Gewehr- und Pistolenschützen erreichte der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) in diesem Jahr eine leichte Zunahme am Eidgenössischen Feldschiessen. Als Belohnung erhielten die aktivsten Vereine Speck.

Werner Stauffer ist als Feldchef im Aargau längst eine Schützenlegende. In diesem Jahr weibelte er zum 20. und voraussichtlich letzten Mal für eine hohe Beteiligung. Sein Einsatz zusammen mit seiner Frau Marianne kennt kaum Grenzen.

Vor zwölf Jahren führte er als Anreiz für die Schützenvereine ein Prämiensystem mit Speckseiten ein. Wer am Feldschiessen mindestens 150 Teilnehmer mobilisiert oder gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von mindestens 15 Schützen erreicht, erhält Speck.

Vier herausragende Vereine

2019 sicherten sich vier Vereine die Sonderprämie in Form von zwei Speckseiten für über 200 Teilnehmer. Es sind dies die Schützengesellschaften Boswil (401 Schützen), Dürrenäsch (363) und Kaisten (206) sowie die Pistolensektion der Schützengesellschaft Reinach (231).

Tradition hat auch der Abschlussanlass des Feldschiessens in der Schützenstube der Regionalschiessanlage Lostorf in Buchs. Da laden die Stauffers im Namen des AGSV jeweils zur Abgabe der Speckseiten mit Speckdegustation ein. «In diesem Jahr haben wir allen Grund, den Speck zu probieren», bemerkte Werner Stauffer bei der Begrüssung. «Wir wechselten nämlich den Metzger.»

Die Steigerung der Beteiligung im Aargau auf 10‘559 Gewehrschützen und 2790 Pistolenschützen bewirkte eine rund zehnprozentige Zunahme der Speckprämien. Stauffers freuten sich, den Bezirksvertretern beim Rapport in Buchs total 53 Seiten zur Weitergabe an die Vereine auszuhändigen.

Suche eines Nachfolgers

«Ihr seht also, die Werbung von Teilnehmern zahlt sich aus», bemerkte Werner Stauffer zur lukullischen Belohnung. Der Dürrenäscher gemahnte aber sogleich zur Fortsetzung der Bemühungen und animierte die Bezirksvertreter, fürs nächste Jahr schon jetzt genügend Werbematerial zu bestellen.

Jürg Weber freute sich als Vertreter des AGSV-Vorstandes über die grosse Aargauer Beteiligung am Feldschiessen und appellierte an die Unterstützung bei der Suche eines Nachfolgers für den abtretenden Feldchef. Stauffer signalisierte Bereitschaft, noch ein Jahr begleitende Unterstützung zu leisten. Das nächste Feldschiessen findet am Wochenende vom 5. bis 7. Juni 2020 statt.

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