Die Vorrunde ist ganz nach dem Geschmack der Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg verlaufen. Die Oberentfelderinnen gewannen fünf der sieben Vorrundenspiele und klassierten sich damit auf Rang zwei in der Tabelle.

Entsprechend starteten sie auch als zweitstärkstes Team in die zweite Meisterschaftsphase. In der sogenannten Qualifikationsrunde kämpfen die besten fünf Equipen der Vorrunde um die vier Final4-Tickets, wobei die Punkte aus der Vorrunde halbiert und mitgenommen werden. 

Der Auftakt in diese Qualifikationsrunde ist den Oberentfelderinnen allerdings nicht wie gewünscht geglückt. Im ersten Spiel des Tages mussten sie sich dem Team aus Kreuzlingen geschlagen geben. Und das obwohl die Oberentfelderinnen gegen die letztjährigen Bronze-Medaillengewinnerinnen eigentlich optimal starteten und gleich vorlegen konnten. Doch der Vorsprung war nur von kurzer Dauer, denn der erste Satz ging deutlich mit 4:11 verloren.

Zu viele einfache Fehler

In der Folge konnten die Oberentfelderinnen das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten. Doch die Geschichte aus dem ersten Satz wiederholte sich. Erneut konnte das Team von Captain Sabrina Siegenthaler vorlegen, schaffte es jedoch nicht, den Vorsprung über die Runden zu bringen.

Und so setzte es am Ende eine 0:3-Niederlage ab. «In diesem Spiel wäre für uns viel mehr drin gelegen. Leider haben wir es nicht geschafft, konstant gut zu spielen. Wir hatten richtig gute Spielzüge drin, aber halt auch zu viele einfache Fehler», analysierte Sabrina Siegenthaler die Leistung ihres Teams im ersten Spiel.

In der zweiten Begegnung des Tages wartete mit Diepoldsau ein noch stärkerer Gegner. Zwar konnten die Oberentfelderinnen in der Vorrunde gegen die Ostschweizerinnen gewinnen. Damals fehlte im Team von Diepoldsau mit Tanja Bognar jedoch die wichtigste Spielerin.

Leistungssteigerung nötig

Diesmal war die Hauptangreiferin der Schweizer Nationalmannschaft wieder mit dabei und entsprechend wurde die Aufgabe ungleich schwieriger. «Wir schafften es zwar, sie regelmässig zu beschäftigen, aber wir kassierten zu viele einfache Bälle. Das darf uns nicht passieren, wenn wir eine Chance haben wollen gegen Diepoldsau», so Siegenthaler.

Und so kam es, dass die Oberentfelderinnen auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde mit 0:3 verloren. Diesmal allerdings ohne realistische Chance auf einen Satzgewinn. Damit verlieren Sabrina Siegenthaler und Co. im Kampf um die Final4-Plätze an Boden. Bei Halbzeit stehen sie auf dem fünften Rang und wären damit als einziges Team der Qualifikationsrunde beim Saison-Highlight nicht mit dabei.

Das kann sich allerdings am 25. August noch ändern. Dann stehen nämlich die letzten Spiele der Qualifikationsrunde auf dem Programm. Die Oberentfelderinnen treffen dann auf Jona und Neuendorf. Mit einem Sieg aus einem der beiden Spiele könnte es trotzdem noch für die Teilnahme am Final4-Turnier reichen. Allerdings ist dafür eine Leistungssteigerung nötig im Vergleich zum Auftakt in die Qualifikationsrunde.

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