Christlichdemokratische Volkspartei

Minarett-Initiative angenommen

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Einwandern bedeutet anpassen

Jetzt ist es also passiert, die Minarett-Initiative wurde angenommen.

Offenbar liegt hier doch ein gesellschaftliches Problem vor, welches die Öffentlichkeit, Politiker, Medien, Kirchen etc. nicht wahrhaben wollten, welches das Volk aber sehr wohl gesehen hat.

Man sollte nun endlich aufhören, darüber zu jammern, was alles falsch an der Schweiz ist, dass solch eine Initiative angenommen werden konnte. Sie entspricht dem Volkswillen, und da man schlecht das Volk austauschen kann, wird es nun Zeit, sich vertieft um die Ursachen zu kümmern.

Wer in dieses Land kommt, tut dies freiwillig und im Allgemeinen, weil er sich ein besseres Leben davon verspricht.  Die Einwanderer stellten als erstes fest, dass hier eine komplexe Gesellschaft vorhanden ist, die auf niemanden gewartet hat. Es ist nicht an den Einwanderern, Forderungen zu stellen, auch nicht einen freudigen Empfang zu erwarten und schon gar nicht, dass ihnen zuliebe alte Sitten und Bräuche aufgegeben werden.

Wer hier einwandert bekommt sehr viel, nämlich eine gerechte Gesellschaft mit einer starken demokratischen Tradition, eine funktionierende Wirtschaftsordnung, Rechtssicherheit, ein soziales Netz. Deshalb ist die richtige Frage: was kann ich tun, um als Gast angenehm und nützlich zu sein, um später vielleicht voll integriert als Bürger aufgenommen zu werden. Vieles versteht man am Anfang nicht, vieles ist nicht gut, einfach weil es anders ist. Es ist immer ein schmerzlicher Prozess aufzugeben, was man gewohnt ist, als Erwachsener die alte Identität aufzugeben und nicht genau zu wissen, was man am Ende dafür bekommt. Das geht allen Einwanderern so, für die Kinder ist es leichter, wenn sie noch klein sind, sind sie bereits in der Pubertät und damit in einer rebellischen Phase, ist es sogar noch schwerer. Je weiter entfernt die Herkunftskultur von der schweizerischen ist, umso schmerzlicher, langandauernder und schwieriger ist dieser Prozess. Das hat aber nicht die Schweiz zu verantworten.

Die Schweiz hat nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, die eigene Kultur zu erhalten und nicht ein Gemisch von Unverbindlichkeiten zuzulassen, in dem sich dann niemand mehr zu Hause fühlt.

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