Die Junge FDP Aargau ist mit dem Urteil des Bezirksgerichts Aarau zufrieden. Der Täter Marcel M. wurde wegen eventualvorsätzlicher Tötung zu fünf Jahren Haft verurteilt, obwohl seitens des Angeklagten und seiner Freunde ein Verwirrspiel veranstaltet wurde, das aber vom Gericht durchschaut wurde.

Aus diesem grausamen Fall von Jugendgewalt muss die Politik aber ihre Lehren ziehen: die Zeit zwischen Tat und Verurteilung muss abgekürzt werden, denn präzise Zeugenaussagen werden mit zunehmender Dauer schwieriger und eine rasche Quittung an den Täter in Form der Strafe erfüllt ihren Sinn viel effizienter; das ist im Übrigen eine alte Forderung der Jungen FDP (siehe Manifest gegen Jugendgewalt vom Januar 2008). Hierfür sind von Seiten Politik dringend notwendige Inputs gefordert.
Weiter muss festgehalten werden, dass die Justiz einen von der Politik vorgegebenen Strafrahmen anzuwenden hat. Der Justiz kann nicht vorgeworfen werden, Täter mit Samthandschuhen anzufassen, wenn sie über einen bestimmten Strafrahmen gar nicht hinausgehen kann. Die JFDP Aargau engagiert sich mit ihrer Staatskunde-Initiative für die Verbesserung des Wissens über solche Zusammenhänge.