VBC Oftringen

Maximal-Flughöhe noch nicht ganz erreicht

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VBC Oftringen 1 – VBC Niederlenz 1   3:1

Mehrzweckhalle, Oftringen. 30 Zuschauer. SR: M. Treier / R. Schenker
Sätze: 25:15 (20‘), 25:22 (28‘), 18:25 (25‘), 25:22 (24‘)
Total: 1h 46 min

VBC Oftringen 1
Burger, D’Antico, Dill (Libero), Disler, Erni, Gloor, Hächler, Leitner, Peyer, Rössler
Coach: Mustafic
Oftringen ohne: Flückiger, Oberson

VBC Niederlenz 1
Beutler, Blum, Dietiker, Geissmann, Häusermann, Kraft, Kubli, Peter, Stutz, Zalino,
Coach: Keusch

Von Aline Leitner

Mit einem Turniersieg in der Tasche und einigen Trainingsspielen als Vorbereitung folgte nun der Ernstfall. Pünktlich um 16.00 Uhr erfolgte der erste Anpfiff der Saison für die Oftringerinnen und deren Gegner vom VBC Niederlenz. Letztere kamen vor allem im ersten Satz nicht richtig auf Touren und hatten dank starker Services, besonders von Rössler, grosse Unstabilitäten in der Annahme. Oftringens Passeuse, Leitner, hatte dank stabiler Annahme und guter Defenseleistung einfaches Spiel und konnte so die Angreiferinnen in der Anfangsphase gut in Szene setzten. Kurz vor Ende des ersten Satzes kam beim Heimteam Torschusspanik auf, weshalb man sich mit einem Endresultat von 25:15 begnügen musste.

Im zweiten Satz gelangten die Oftringerinnen ins Hintertreffen und schnell stand es aufgrund zahlreicher Eigenfehler 6:14. Dank dem Tacheles redenden Coach Mustafic gelang es durch einige gezielt geschlagene Bälle, besonders von Gloor und Disler, den Rückstand aufzuholen. Nach mehreren langen und umstrittenen Ballwechseln stand es also 18:20 und die Money-Time war somit eingeläutet. Dank einem Block von Erni und mehreren direkten Servicepunkten konnte auch der zweite Satz, trotz zwischenzeitlich hohem Rückstand, mit 25:22 gewonnen werden.

Auch in den dritten Satz startete man gut und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Teams. Auf gute Annahme- und Defenseaktionen von Dill folgten meist direkte Punkte durch Peyer, Erni, und Co. Diese blieben beim Stand von 17:16 jedoch plötzlich aus. Die Gegnerische Nr. 11 machte den Oftringerinnen das Leben schwer, weshalb in Zukunft das Punktemachen aus suboptimaler Annahme verbessert werden muss. Auch die Einwechslung von D’Antico und Hächler vermochten den erwünschten Aufwind nicht mit sich zu bringen. Der dritte Satz ging somit, nach einer unkonzentrierten Endphase im dritten Satz, mit 18:25 an das Team aus Niederlenz.

Mustafic erkannte den Handlungsbedarf und setzte neu Burger auf die Aussenposition. Dort mutierte diese zur regelrechten Topscorerin und sicherte immer wieder den direkten Punkt. Auch die Annahmespielerinnen machten ihre Arbeit gut, weshalb die wenigen Überraschungsbälle über die Mittelangreiferinnen, Peyer und Erni oder Diagonal, Gloor in der ersten Hälfte des Matches ebenfalls zu direkten Punkten führten. Nach der gewohnten Torschusspanik und der sich dank verschwindender Konzentration erhöhenden Eigenfehler, konnte der Satz doch noch mit 25:22 gewonnen werden.

Nerven aus Stahl haben die Oftringerinnen also noch keine und auch die Maximal-Flughöhe hat der Captain Amir Mustafic mit seiner Crew noch nicht erreicht. An den auszumergelnden Defiziten wird in den nächsten Trainings herumgefeilt bis es dann am nächsten Sonntag, um 15.00 Uhr in Schönenwerd wieder Ernst gilt.

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