Am Freitag, 27.04.2018 trafen sich die Chaoten zur alljährlichen Generalversammlung. Leider hat sich Marcel Stutz, der Regisseur der Chaostheatergruppe schweren Herzens in diesem Jahr dazu entschlossen, die Theaterkarriere vorerst auf Eis zu legen. Das Feuer sei momentan auf Sparflamme und brauche etwas Luft um wieder zu wachsen. Die Verabschiedung innerhalb des Vereins verlief entsprechend emotional. Wir bedauern, dass die Verabschiedung und Verdankung nicht angemessen vor Publikum gemacht werden konnte – so wie er es verdient hätte - darum möchten wir es auf diesem Weg nachholen. Ob auf der Bühne selbst, als Regisseur oder als Hintergrundorganisator, auf Marcel Stutz konnte man sich immer verlassen. Seine spielerische Leistung wurde von den zahlreichen Chaoten Fans immer hoch gelobt und an jedem Theaterabend mit Vorfreude erwartet. Seine Rollen waren unterschiedlich, doch alle verkörperte er auf eine so natürliche Art und Weise, dass man gerne vergass, dass es sich um ein Theaterspiel handelt. Er liebte es zudem mit dem Publikum zu spielen und seinen Charme zu versprühen. Hat man ihn einmal auf der Bühne erlebt, sah man ihn gerne noch ein zweites oder drittes Mal. Zwei seiner Träume bezüglich dem Theater hat er sich bereits erfüllt, zum einen in einem ausgebuchten Casino in Wohlen zu spielen und zum anderen ein selbst geschriebenes Stück aufzuführen. Während seiner letzten Jahre formte er auch als Regisseur einige ungeschliffene Talente und holtet alles aus ihnen heraus. Seine Theatergspändli respektieren ihn sehr und schätzen seine direkte Art, zumindest fast immer „smile“. Kein Mensch ist perfekt, so natürlich auch Mäsi nicht, aber sein Theaterhandwerk hatte er im Griff und darum verdient er diese zahlreichen, ehrlich lobenden Worte. zu einem späteren Zeitpunkt gebührend Die Theatergruppe bedauert diesen grossen Verlust sehr und verabschiedet vorerst mit Marcel Stutz einen top Regisseur, Chaot aber nicht zuletzt einen guten Freund. Die Hoffnung dass er zu den Chaoten zurückkehrt ist gross, da sein Herz an diesem Verein hängt, hat er ihn doch mitgegründet. Er wird ganz klar eine grosse Lücke hinterlassen, welche nicht gleichwertig aufgefüllt werden kann. Doch die Chaoten haben über die Jahre viel von Marcel Stutz gelernt und wissen auf was es auf der Bühne ankommt. Marcel’s Regieanweisungen sind in den Köpfen der Spieler verankert und beim ein oder anderen wird bei den Proben stets ein kleiner Mäsi im Ohr sitzen und an Tipps und Tricks erinnern. Mäsi danke vell mol, du wirsch fehle!