Männerturnverein

Männerturnverein Laufenburg auf Wanderung im Oberbaselbiet

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„Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“ Unter dieses Motto könnte man die diesjährige Reise des Männerturnvereins stellen.

Nach kurzer Bahnfahrt erreichte die Turnerschar Gelterkinden, den Ausgangspunkt der Wanderung. Sogleich ging es auf Schusters Rappen bergwärts auf die Hochebene von Rünenberg. Hier genossen alle den Kaffeehalt, waren doch bereits 200 Höhenmeter überwunden. Nun ging es weiter, stets bergwärts, an Kilchberg vorbei über Rütihof Richtung Wisenberg. Trotz bedecktem Himmel und schattenspendenden Bäumen verlangte der recht steile Waldpfad seinen Tribut. Vorbei ging es am kühlen Wasser spendenden Hasmattbrünneli hinauf auf die Wisenbergmatte, wo bereits die Herbstzeitlosen blühten. Noch ein kurzer zehnminütiger Aufstieg und die Turnerschar erreichte den 1001 Meter hohen Wisenberg. Die Mittagsverpflegung aus dem Rucksack mundete jetzt natürlich besonders. Schon bald bestiegen die ersten Turner den rund 25 Meter hohen Aussichtsturm. Von hier geniesst man eine wunderbare Rundsicht auf die Alpen, die Vogesen, den Jura, den Schwarzwald und über das heimatliche Fricktal bis zum Vorarlberg. Der Wisenberg ist u.a. bekannt wegen des geplanten Eisenbahn-durchstiches durch den Jura, den Wisenbergtunnel. Nach der Mittagsrast ging es zurück über die Wisenbergmatte hinunter nach Bad Ramsach. Zimmerbezug und ein Aufenthalt im Hallenbad waren die nächsten Programmpunkte bevor es zu einem kühlen Bier oder zu einem Jass ging, begleitet von Alphornklängen. Ein feines Nachtessen und gemütliches Beisammensein rundeten den ersten Tag ab.

Gestärkt nach einem reichlichen Frühstück marschierte die Turnerschar weiter nach Läufelfingen. Vor dem Mittagessen im Rest. Rosengarten erläuterte uns der Wirt die in dieser Gegend sehr verbreitete Heimarbeit der Seidenbandweberei. In früheren Jahren stand in praktisch jeder Stube im oberen Baselbiet und auch im Fricktal ein Webstuhl. An einem über hundertjährigen Webstuhl demonstrierte er uns die Herstellung der Seidenbänder. Am frühen Nachmittag galt es dann für die Männerturner, den letzten Teil der Wanderung unter die Füsse zu nehmen. Über die Ruine Homburg führte der Pfad hinunter zur Station Rümlingen. Mit der SBB kehrten alle wohlbehalten ins Fricktal zurück. Ein kräftiger Applaus verdankte den beiden Reiseleitern Ernst und Gert die mustergültige Organisation. Die Teilnehmer durften zwei schöne Tage im Baselbiet erleben. (fm)

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