Männerriege

Männerriege Schneisingen im Taminatal unterwegs

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Die Schneisinger Männerriegler verbrachten trotz unterschiedlichem Herbstwetter zwei ereignisreiche Tage mit anspruchsvollen Wanderungen.

Traditionsgemäss benützen die Männerriegler für den zweitägigen Vereinsausflug die öffentlichen Verkehrsmittel; dieses Jahr mit Bahn und Postauto über Zürich und Chur nach Tamins.

Tageswanderungen in zwei Gruppen und Varianten
Bald nach Ankunft in Tamins nahmen die ganz fitten bei regnerischem Wetter den anstrengenden Marsch zum Kunkelspass in Angriff. Der Aufstieg war recht anspruchsvoll und bei den herrschenden Wetterverhältnissen wurden die Wanderer nicht nur vom Regen, sondern auch vom triefenden Schweiss nass.
Die etwas weniger fitten suchten zuerst einmal das Dorfrestaurant auf, ehe sie von einem Privatchauffeur zur Fahrt auf den Kunkelspass abgeholt wurden. Auf der Passhöhe
warteten die Chauffierten auf die durchschwitzten Kameraden, welche froh waren, nach dem zweistündigen Aufstieg bei dichtem Nebel, das Restaurant noch knapp erspäht zu haben.
Nachdem sich alle - jeder auf seine Art- verpflegt hatten, wurde die Wanderung mit einer weiteren Etappe von zwei Stunden fortgesetzt und nach wiederholten Regenschauern konnte das Tagesziel Vättis erreicht werden.

Freundlicher Aufenthalt im Hotel Calanda, Vättis
Bevor die Zimmer im Hotel Calanda bezogen wurden, gönnte man sich vorerst das wohl verdiente Bier. Ein Kampf um die schönsten Zimmer fand zwar nicht statt, aber ihr unterschiedlicher Standard löste doch einige Diskussionen aus, die das ausgiebige und sehr reichhaltige Nachtessen dann jedoch wieder vergessen liess. Man kam doch zur Überzeugung, dass das gewählte Hotel für unsere Gesellschaft geeignet sei und wir gut aufgehoben seien.

Während und nach dem ausgiebigen Essen wurde, wie es sich bei einem solchen Ausflug gehört, über verschiedenste Erlebnisse des Tages und andere aktuelle Angelegenheiten diskutiert. Leider konnten die Raucher die gut gelaunte Runde nicht voll geniessen, sondern mussten bei Nacht, kaltem Wetter und Regen sich irgendwo im Freien in eine geschützte Ecke drängen, um in den Genuss der mitgetragenen Zigarren zu kommen.

Besseres Wetter und viele Eindrücke im Bad Pfäfers am zweiten Tag
Die angekündigte Wetterbesserung setzte sich bei Tagesanbruch durch und lockte alle rechtzeitig aus den Betten. Nach dem ausgiebigen Frühstück startete man zur bevorstehenden Wanderung nach Bad Ragaz. Das Wetter war jetzt ideal und die Wanderung entlang der Tamina, dem Mapraggsee und bis nach Valens war trotz verschiedenen Ab- und Aufstiegen recht angenehm und von vielen naturnahen Eindrücken geprägt.
Da man recht zügig vorankam, entschlossen wir uns in Valens noch bis nach Bad Pfäfers weiter zu marschieren und erst da den Mittagshalt einzulegen. Und wie es sich in unserem Verein eingebürgert hatte, wählten die einen das Restaurant, der Grossteil der Gesellschaft aber den nahen Picknickplatz, um das Mittagessen einzunehmen.

Nach dem Mittagshalt ging es in die eindrückliche, wildromantische Taminaschlucht. Alle staunten über die Felsformationen und die immense Kraft des Wassers. Am Ende des Schluchtenweges führte ein sicherer Stollen im Felsinnern am kleinen Thermal-Wasserbrunnen vorbei bis zur Quellwassergrotte.

Natürlich war noch genügend Zeit eingeräumt worden, damit man sich im historischen Bad Pfäfers, welches in verschiedenen Etappen restauriert worden ist und heute wieder als Ort der Erholung und Gastlichkeit dient, umsehen konnte. Verschiedene Ausstellungen gaben einen Einblick in den Betrieb des einstigen Heilbades.
Da bis Bad Ragaz noch eine Wegstrecke von über einer Stunde vor uns lag, machten einige von der Möglichkeit Gebrauch mit dem Bäderbus zum Bahnhof zu fahren.

Dankbar für die beiden gut gelungenen und schönen Tage erreichten wir per SBB pünktlich Niederweningen. Auch der in der Zwischenzeit von einigen Kollegen organisierte Abholdienst vom Bahnhof funktionierte einwandfrei.

Bild: Männerriege Schneisingen in Bad Pfäfers, bereit zur Heimreise

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