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Männerriege-Reise auf den Gotschnagrat

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Erlebnisreiche Reise

Ein Tal das vielen unbekannt war, hat uns mit Schneefall empfangen. Fondei, bei uns könnte das Freiamt heissen. Entgegen dem Freiamt eher ein abgeschiedenes Tal, aber mit viel Attributen versehen, das sich lohnt zu begehen. Merkmal ist die Höhe mit 1900-2100 MüM, Moorlandschaft mit einer grossartigen Fauna. Allerdings war diese Pracht bei unserer Reise mit einem herrlichen weissen flaumigen Schnee bedeckt.

Aber alles von Anfang an. 20 MRiegler fanden sich zu unserer Reise auf dem Dorfplatz ein. Barfuss ein einziger Mutiger und das fast während der ganzen Reise. Sehr mutig Kude! Die ÖV waren unsere Fortbewegungsmittel. Einfach herrlich einsteigen und unbesorgt ans Ziel kommen. Über Wohlen nach Lenzburg, von wo wir ohne umzusteigen nach Chur geführt wurden. Dies bot uns, sich einzurichten. Etwas früh aber desto trotz war der Apéro bekömmlich. Auch die Whiskys räumten mit den unruhigen Magengeistern auf. Die Menge in dieser Flasche war unergründlich. Herzlichen Dank den Spendern. In Chur bestiegen wir die RHB nach Langwies und nach einigen Telefonaten die Taxis, die uns nach Strassberg brachten. Das Restaurant Strassberg empfing uns herzlich zum Mittagessen. Da Frau Holle immer noch tüchtig die Decken ausschüttelte, entschieden wir uns, mit zwei Gruppen und mit zwei Reiserouten, das Ziel anzugehen. Die erste Gruppe mit neun MRieglern, schlugen trotzt anfänglichem Schneefall die geplante Wanderroute ein. Nach ca. 30 Min. wurden sie für den mutigen Entscheid belohnt. Die Wolken verzogen sich, die Sonne strahlte wunderschön in die traumhafte Winterlandschaft, was auch in den rot gefärbten Gesichtern der Wanderer unschwer zu erkennen war.... Die schneebedeckte Wanderstrecke verlangte einiges von den Berghängen ab, umso mehr genossen sie das nach rund 4 Stunden Schneewandern hart verdiente kühle Blonde.

Die übrigen, um die Knie, Hüften und übrigen Gelenke nicht allzu strapazieren, zogen wieder ins Tal runter, um von Langwies über Chur nach Kloster mit der Gotschna-Bahn das gemeinsame Ziel zu erreichen. Punkt 19:00 Uhr hielten auch wir auf dem Gotschnagrat Einzug, wo wir von den schneegeprüften Wanderern begrüsst wurden.

Nach einer etwas im Schnellzugstempo vollbrachten Toilette, wurden wir vom Wirt mit einem Nachessen bedient. Und das bei einem grandiosen Weitblick mit der untergehenden Sonne. Dass der Wirt der Gesellschaft quasi den Schlüssel für die Wirtschaft übergab ist nicht alltäglich. Was dem Wirtepaar Ihre Ruhe wert war, liess uns den Abend etwas gemütlich geniessen ohne eine Polizeistunde zu gewärtigen.

Früh am Morgen fanden wir uns auf dem hartgefrorenen Schnee. Auch die aufgehende Sonne konnte die Temperaturanzeige nicht beeindrucken. Hatte etwa Kurt der Stromer den Finger dran, dass die Anzeige stolze 14 Grad anzeigte. Unser Gruppenfoto hat sicher das Gegenteil bewiesen. Gekräftigt vom Morgenessen, das ohne Fehl und Tadel war, zogen wir Richtung Parsennhütte. Dort entschieden wir uns, Angesicht der Schneeverhältnisse den steilabfallenden Weg direkt nach Davos anzupeilen. Entschädigt wurden wir vom herrlichen Wetter. Über den Höhenweg erreichten wir Davos, wo wir in einer prächtigen und für örtliche Verhältnisse feinen Gartenwirtschaft, das Gebotene genossen.

Mit der RHB, SBB und Bus erreichten wir wohl geführt, um 18:45 Uhr Niederwil. Der Empfang durch das Kreuzteam liess nichts offen. Bei einem gedeckten Tisch inkl. Dessert liessen wir die Reise ausklingen. Die im Laufe des Tages gespendeten Runden verdanken wir auf diesem Wege nochmals recht herzlich.

Mit getrübten Himmel und geöffneter Handbremse sind wir losgezogen. Natürlich fehlte der Regenguss nicht und der Schneefall vermittelte den nicht mehr fernen Winter. Die Sonne haben danach wir in Hülle und Fülle genossen.
Ich danke allen Reiseteilnehmern recht herzlich für die engagierte Teilnahme.

Der Reiseleiter

Hansruedi Schüepp

Hinweis: Auf der Internet des STV Niederwil www.stv-niederwil.ch sind wiederum der vollständige Reisebericht und die Föteli zu besichtigen.

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