«MOIN» Der Männerchor Frick schliesst seine Matrosenkonzerte mit einer Reise nach Hamburg ab

Der Männerchor Frick führte anfangs Mai zwei erfolgreiche Matrosenkonzerte durch und hatte im Rahmen dieses Projektes eine 4-tägige Reise nach Hamburg eingeplant. Seit über einem Jahr wurde hinter der Kulisse durch Beat Kägi und Nik Güntert viel geplant, reserviert und administriert. 55 Teilnehmer zählte die Reisegruppe, denn die Partnerinnen waren auch eingeladen. Ein tolles Programm wurde auf die Beine gestellt, das aber ebenso viel Freiraum für individuelle Ausflüge oder Kontaktpflege untereinander ermöglichte. Nach einem Flug mit der Swiss stand am Fronleichnamstag eine Hafentour in die Sperrzone, wo nur solche Unternehmen mit Warenumschlag Einlass erhielten, statt. Auch konnte der „Duckalben“ - der internationale Seemann-Mission - besucht werden.

Zuerst auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie einen gemütlichen Apéro genossen und anschliessend als Finale des 1. Tag auf dem „Feuerschiff“ an der Hafenanlage auf dem Deck und/oder dem Maschinenraum ein ausgezeichnetes Nachtessen genossen.

Der Freitag stand im Zeichen von individuellen Touren (Nachtwächter, alter Elbtunnel, dem Besuch der Reeperbahn, des Musicals  «heisse Ecke» oder einfach Sehenswürdigkeiten besuchen). Nach dem Mittagslunch im Hotel Hafen, das direkt neben der bekannten Landungsbrücke steht, traf sich der gesamte Chor auf der Hafenpromenade und gab ein viel beachtetes Hafenkonzert mit Matrosenliedern, das Fricktalerlied durfte auch nicht fehlen und verriet den vielen Zuhörern unsere Herkunft .

Weitere Höhepunkte wurden einzeln angesteuert, wie Miniatur Wunderland, Rathaus, Alstersee usw. zu Fuss oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Den Organisatoren gelang es, individuelle Zeitfenster und gemeinsame Treffen zu vereinbaren. Der Schlussabend mit einer Hafenrundfahrt und die Elbe runter - entlang dem Nobelquartier Blankensee - mit einem köstlichen Nachtessen bleiben in bester Erinnerung. Seemannslieder singen auf einem wegen den Wellen schwankenden Schiff passte einfach dazu. Schon früh aufstehen hiess es am Sonntag, denn um 05.00 Uhr wollte man auf dem bekannten Fischmarkt sein, dessen Dimension zwar klein geworden ist, aber die Marktschreier oder die Rockmusikband morgens früh in der alten Markthalle beeindruckten umso mehr! Nach einem letzten Frühstück im Hotel des neuen Stadtentwicklungsgebietes Hafen City (unmittelbar an die Speicherstadt angrenzend) rundeten vier absolut gelungene Tage der Männerchorfamilie ab. Zum Ausklang traf man sich nach der Landung in Zürich noch zu einem gemütlichen Umtrunk/Pizzaessen im Kaschmir in Frick. Ein weiteres Highlight in der Geschichte des Männerchor Frick ist gelungen! Wie besang doch Freddy Quinn treffend: «So schön, schön war die Zeit»…………!