Männerchor

Männerchor-Blustwanderung

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Der MCB auf dem Freiämterweg

Die „Fanfare du printemps" von Abbé Joseph Bovet, spontan vorgetragen in der Klosterkirche Hermetschwil, brachte es auf den Punkt: die Freude an der wiedererwachten Natur war der wanderlustigen Schar des Männerchor Buchs mitsamt Familienangehörigen ständiger Begleiter auf der diesjährigen Frühjahrswanderung. Diese führte am Sonntag nach Ostern auf dem Freiämterweg vom Bünz- ins Reusstal hinüber. Als Blustwanderung ins Vereinsprogramm aufgenommen, ist ihr jedoch dieses Jahr die Natur zünftig vorausgeeilt. Und schönes warmes Wetter - wen wundert's - erfreute auch an diesem Sonntag wieder.
Die auf einem Hügel thronende Alte Kirche Boswil mit Künstlerhaus beeindruckte als architektonisch wunderbares Ensemble und verhalf der Wanderung zu einem ersten kulturellen Höhepunkt. Wo vor 10‘000 Jahren ein grosser fischreicher See war, erstreckt sich jetzt eine weite Ebene, durch die ein Zweig des Freiämterweges nach Bünzen führt. Im Anmarsch auf dieses medial durch einen Kabarettisten zu nationaler Bedeutung aufgestiegenen Bauerndorfes machte gar manches witzige Wort aus Ces Keisers Telefonrechnungs-Telefongespräch die Runde. Allerdings eignete sich als Foto-Sujet die mächtige, als erste neugotische im Freiamt erbaute Dorfkirche halt doch besser als „s'Huus vo's Fründe"... Zügigen Schrittes ging's nun auf dem Waldweg hinüber zur Waldhütte Staffeln, wo uns die Mittagessens-Crew erwartete. So gemütlich sich da die 37 anwesenden Erwachsenen und Kinder bei Speis, Trank und Gespräch vergnügen konnten, so hiess es halt doch auch bald wieder aufzubrechen.
Nach dem Abstieg nach Hermetschwil fanden wir in der fantastisch restaurierten Anlage des Frauenklosters und der als Dorfkirche dienenden Klosterkirche einen Ort von spezieller Beschaulichkeit und Stille. Unten an der Reuss fand die Wanderung ihren Fortgang, und etwas Fluss-aufwärts und vor allem dann auf der Fussgänger-Holzbrücke hatten die Digitalkameras schon wieder Hochbetrieb. Auf der rechten Seite der weiter unten in Bremgarten gestauten Reuss führt der Weg angenehm durch Wald und Lichtungen Richtung Emaus, - ein überaus beliebter Wanderweg, und zwar nicht nur für Einheimische. So ist dieser Reussabschnitt ab Hermetschwil (bis Mellingen) ausgerechnet ein paar Tage zuvor in einer Innerschweizer Zeitung so lobend beschrieben worden, dass die Urner und Luzerner - ebenfalls Reuss-Anstösser - durchaus Grund haben, vor Neid zu erblassen! In diesem Sinne muss unbedingt auch die harmonische Flusspromenade zwischen Kraftwerk und Bremgarten erwähnt werden. So konnte die durchaus zufriedene Wandergruppe aus Buchs bei einem Gartenwirtschaftsbesuch just über der Reuss mit einem kühlen Trunk eine schöne Wanderung abschliessen.

Wanderleiter Urs Fischer

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