CVP Niederwil-Nesselnbach

Lebhafte Generalversammlung der CVP Niederwil-Nesselnbach

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Die CVP Niederwil-Nesselnbach stellt ihre Grossratskandidatin Marlen Schmid vor und verabschiedet Resolutionen zu ihren Kernthemen «Wohnen im Alter» und «Erneuerbare Energie».

Die CVP Niederwil-Nesselnbach hielt am 17. Juni 2020 im Musikzimmer des Schulhauses Riedmatt 3 ihre diesjährige Generalversammlung ab. Nach den langen Wochen des Getrenntseins infolge des Corona-Virus freuten sich die Teilnehmer, sich wieder einmal persönlich begegnen zu können, natürlich unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen. Die ordentlichen Traktanden wie Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung, Budget/Jahresbeitrag waren rasch abgewickelt. Als neues Vorstandsmitglied wurde Kurt Heimberg gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Markus Küng, Präsident, Norbert Ender, Alois Riner und David Stutz sowie die Rechnungsrevisorin Sonja Stenz wurden bestätigt. Mit Applaus ehrte die Versammlung den Ende 2019 aus dem Gemeinderat zurückgetretenen CVP-Vertreter Stefan Maurer für seine verdienstvolle achtjährige Tätigkeit in der Gemeinde-Exekutive. Den Fokus der diesjährigen Aktivitäten legt die Partei auf die Grossratswahlen. Der Vorstand und auch die anwesende Co-Parteipräsidentin der CVP Bezirk Bremgarten, Karin Koch Wick zeigten sich glücklich, in der Person von Frau Marlen Schmid aus Nesselnbach eine ausgezeichnete Grossratskandidatin gefunden zu haben. Mit sympathischen Worten stellte sich Marlen Schmid den Versammlungsteilnehmern persönlich vor. Die 54-jährige Kandidatin ist von Beruf dipl. Betriebswirtschafterin und ist als Bereichsleiterin Ein-/Verkauf in einem Industrieunternehmen tätig. Sie stammt aus Hägglingen und ist mit ihrem Heimatdorf namentlich über ihr Hobby Blasmusik immer noch eng verbunden. Als Grossrätin würde sie sich gerne für Erhaltung von Arbeitsplätzen und für ein gutes Gesundheitssystem im Kanton engagieren. Die CVP Bezirk Bremgarten strebt gemäss den Ausführungen der Bezirkspartei-Präsidentin bei den kommenden Grossratswahlen die Rückeroberung des 3. Sitzes an, den sie bei den letzten Wahlen verloren hat. Der zweite Teil der Versammlung war den Schwerpunktthemen der Ortspartei «Wohnen im Alter» und «Erneuerbare Energie» gewidmet. Die beiden Themen wurden von Alois Riner bzw. David Stutz vorgestellt und anschliessend ausgiebig diskutiert. Als Resultat verabschiedete die Versammlung dazu zwei Resolutionen an den Gemeinderat. Beim Thema «Wohnen im Alter» wird der Gemeinderat aufgefordert die nötige Planung einzuleiten, um für den steigenden Bedarf an altersgerechten Wohnmöglichkeiten in den nächsten Jahren gewappnet zu sein. Als konkrete Möglichkeit für die Schaffung einer altersgerechten Wohnmöglichkeit wird die Zentrumsüberbauung (ehemals Areal Stenz, vis à vis der Kirche) gesehen. Beim Thema «Erneuerbare Energie» wird dem Gemeinderat zusammenfassend beantragt, die Voraussetzungen zu schaffen, dass in der Gemeinde der CO2-Ausstoss reduziert und die Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes erreicht oder sogar übertroffen werden können, unter anderem durch die Förderung von Photovoltaikanlagen. Konkret befürwortet die CVP die anstehenden Projekte des Gemeinderates für eine Solaranlage auf dem Neubau des Kindergartens und auf dem Feuerwehrgebäude sowie die Umsetzung des Energiestadt-Labels. Zum Schluss folgte eine lebhafte Debatte mit den anwesenden Vertretern des Gemeinderates zu dem beantragten Baukredit für den Ersatz des Kindergartens «Riedmatt», über den am 28. Juni an der Urne abgestimmt wird. Umstritten war nicht der Neubau an und für sich,  sondern die Frage der Unterkellerung. Mehrheitlich sprachen sich die Votanten für eine Unterkellerung aus.

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