Letzten Mittwochabend traf sich eine grosse Schar, 33 Wohler Landfrauen, auf dem Föhrenhof der Familie Isler hoch über Wohlen. Eine Führung auf drei Bauernhöfen stand auf dem Programm. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn so viele interessante Themen direkt vor der Haustüre liegen.

Bei der Familie Isler erfuhren die Damen alles zum Thema Muniaufzucht und Biodiversitätsflächen (Ökoflächen). Ein Rundgang durch den Stall sowie eine Flurbegehung machten das Erzählte für alle greifbar. Die Fütterungsmaschine, welche Thomas Isler vorführte, zeigte auf, was heute alles möglich ist. Ebenso erklärte er die Maschinengemeinschaft mit anderen Betrieben. Mit diesem Zusammenschluss können die Landwirte heute Ihre Arbeiten optimieren und voneinander profitieren.

Der nächste Treffpunkt war auf dem Hof der Familie Strebel auf dem Anglikerberg. Michi Strebel erzählte über die Milchwirtschaft. Bei der Stallbegehung durften die Frauen ein am Morgen frisch zur Welt gekommenes Kälbchen bestaunen. Von grossem Interesse waren der Melkroboter sowie die elektronische Überwachung der gesamten Herde. Wenn man vom Tier eine Email kriegt, dass es schon einige Stunden nicht mehr am Melkroboter war, merkt man, das auch auf den Bauernhöfen der moderne digitale Fortschritt nicht Halt macht.

Bei einer feinen hausgemachten Siruperfrischung von Barbara Strebel genoss man die Nähe zu den Tieren.

Weiter machte sich die Gruppe auf an den südwestlichen Rand von Wohlen, nahe der Villmerger Grenze. Auf dem Huserhof der Familie Müller gewährte Raphael Müller einen tiefen und interessanten Einblick in die Sauwirtschaft und den Kartoffelanbau. Die Hygienevorschriften des Saustalls verwunderten alle sowie die exakte Planung der Ferkelwürfen.

Mit Ihrem breiten Fachwissen und interessanten Erzählungen haben diese drei Landwirte einen tiefen Einblick in ihr tägliches Schaffen geboten. Alle Landfrauen waren begeistert von diesem Anlass und gemütlich liess man bei Wurst und Brot den Abend ausklingen.