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Korps-Pfingstlager 2009 der Pfadi Rymenzburg

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Die drei Tage sind geschafft. Etwas über 100 Kinder und Rover erlebten unvergessliche Momente im Pfi-La.

Ausnahmsweise war an Pfingsten wunderbares Wetter. Wer hätte das im Voraus gedacht? Die Pfadi Rymenzburg genoss drei sonnige Tage im gemeinsamen Pfingstlager. Rund 100 Wölfe, Pfadis, Leiterinnen und Rover aus dem ganzen Wynental verbrachten das Pfadilager zusammen.

Angefangen hatte alles, als Köbi plötzlich Grosis Holzbein an den Kopf bekommen hatte und ins Wunderland verschwand. Grosi wollte Köbi und Holzbein natürlich wieder zurück haben, natürlich half ihr die Pfadi Rymenzburg dabei sehr gerne.

Einmaliges Korpslager

Die drei Rymenzburger Pfadiabteilungen (Von Flüe Menziken, Wyna Reinach und Kulm) fahren normalerweise getrennt ins Pfingstlager, meistens sogar noch in Wölfe (7- bis 11-jährige Kinder) und Pfadis (11- bis 15-jährige) aufgeteilt. Das PfiLa 2009 war ein Korps-PfiLa, die Kinder jeden Alters aus allen Abteilungen fuhren also gemeinsam nach Oberbuchsiten. Geplant und geleitet wurde das Lager von Leiterinnen und Leiter aus dem ganzen Korps.

Programm

Um die letzte Hürde im Wunderland zu bewältigen und den Weg zu Köbi fortzuführen, mussten die Teilnehmer diverse Hindernisse überwinden. Gleich zu Beginn galt es, ein Killerhase zu bezwingen und ein Büsi zu suchen, damit es uns den Weg zeigt. Eine weitere Sperre wurde überwunden, nach dem einer komischen Raupe geholfen wurde und diese gnädigerweise ihr Netz öffnete. Die Wölfe und Pfader erlebten so manches Ungewöhnliches, aber im Wunderland wundert man sich schliesslich ab nichts. Am Sonntag musste sogar in der Nacht vollen Einsatz geleistet werden. Als alle schon in ihren Träumen versunken waren, ertönte plötzlich im ganzen Haus ein schrecklicher Schrei, der durch Mark und Bein ging. Es waren die Wunderland-Igel. Denen wurden nämlich diese Nacht von unbekannten ihre geliebten Stacheln gestohlen. Und was sind Igel schon, ohne ihre Stacheln? Etwa das selbe wie ein Pfader ohne seine Kravatte. Die Wölfe und Pfader waren zwar noch etwas schlaftrunken, aber hilfsbereit wie man in der Pfadi ist, standen sie bald schon warm angezogen bereit, um den etwas seltsamen Igeln zu helfen. Alle wanderten gemeinsam in den Wald, wo die Stacheln mittels eines Spiels zurückerobert wurden. Besonderen Einsatz dabei leisteten die jüngsten und neusten Mitglieder. Um deren Mut zu belohnen bekamen sie nach getaner Arbeit auch ihren wohlverdienten Pfadinamen. Für alle gab es anschliessend feine Schokoladencreme.

Am nächsten Morgen stand die ganze Bande etwas später auf, es war ja schliesslich eine lange Nacht, aber machte sich dann doch noch auf den Weg, Köbi endlich zu finden. Als dies soweit war, hatte Köbi für alle eine Überraschung bereit. Er wollte gar nicht zurück in unsere Welt, sondern im Wunderland bleiben, denn dort hatte er seine grosse Liebe, namentlich die Herzogin des Wunderlandes, gefunden. Eben diese wollte er auch sogleich heute heiraten. Zusammen wurde also zum Schluss Hochzeit gefeiert. Ob sein Grosi dies verkraften wird ist allgemein noch nicht bekannt, doch ihr wurde ein Wunderland GA versprochen.

Roverpfingsten

Pfadi machen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene, denn in der Pfadi bleibt man ein Leben lang. Neben dem „normalen“ Pfingstlager nahmen neun Roverinnen und Rover an einem parallelen Roverlager mit eigenem Programm teil. Sie suchten sich ihre Aktivitäten selber aus und organisierten sich selbst. So besuchten sie die Ausstellung „Jura – World of Coffee“ und degustierten edlen Kaffee, wanderten zur und durch die Teufelsschlucht, bauten eine Sauna und ein Schlafzelt, spielten Spiele, sangen am Lagerfeuer und halfen Brot schneiden.

Fazit

Das Korp-Pfingstlager kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Alle leisteten grossen Einsatz, Dafür ein grosses M-E-R-C-I! Die Kinder wurden am Montag Abend zwar müde, aber sehr zufrieden den Eltern wieder übergeben. Das Pfi-La wird wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben.

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