Die Kirchgemeinde Kirchberg führte ihr 34. Kolibirlager vom 8.-12. April für Kinder der 2. bis 4. Klasse des Religionsunterrichtes durch. 36 Kinder und ein grosses altersdurchmischtes Leiterteam verbrachten fünf abwechslungsreiche und sehr friedvolle Tage miteinander im kinderfreundlichen Schloss und Hotel Unspunnen in Wilderswil bei Interlaken. Die Kindergeschichte «Hamid und Kinza» stand im Mittelpunkt, die in Nordafrika spielt. Der Hirtenjunge Hamid flüchtet mit seiner blinden Schwester Kinza zur englischen Missionarin in einer entfernten Stadt am Meer. Zu Hause müsste Kinza ein Leben als Bettlergehilfin leben. Aber durch die Hilfe der Missionarin kann sie eine Blindenschule in England besuchen. Hamid lernt bei der Missionarin Fürsorge, Hilfe und Gott kennen. Er lernt lesen und schreiben und kehrt in sein Dorf zurück. Dort wird er den Menschen Geschichten aus der Bibel erzählen. Die Lagerkinder bemalten ein Turnsäckchen mit Wörtern auf Arabisch und lernten die Blindenschrift kennen. Ebenfalls konnten sie durch Augenbinden und Spezialbrillen selber erleben, wie Sehbehinderte ihre Umwelt sehen und wahrnehmen. Ein Lagerheft vertiefte die Geschichte mit verschiedenen Arbeitsblättern und bot auch viele Rätsel und Ausmalbilder. Immer wieder hatten wir Zeit zum Singen. Besondere Freude bot der schöne Spielplatz mit seiner langen Rutschbahn und Hüpfburg und vielem mehr. Ein arabisches Nachtessen ging unserem arabischen Strassenfest voraus. Das Lager wird abgeschlossen mit den Kolibri-Lagergottesdienst am 23. April auf Kirchberg, bei welchem die Kinder mit Singen, Lesen und Theaterspielen kräftig mitwirken werden.

Patrizia Müller, Lagerleiterin