Klar haben die Innerschweizer ein gutes Spiel gezeigt, waren mit Herz und Seele dabei, trotzdem schmerzt diese Niederlage, die wahrscheinlich in der ersten Halbzeit besiegelt wurde!

In diesen ersten dreissig Minuten stand ein sehr verunsichertes Team aus Baden auf der Platte, machte wohl vorne das eine oder andere Tor, konnte jedoch in der Deckung gar nicht überzeugen. Obwohl bekannt war, dass Stans sehr gerne mit sieben Feldspielern (Torhüter auf der Bank) spielt, konnte man selten einen Angriff abwehren – die Tore fielen fast alle über die Kreisläufer (total 10 Tore über den Kreis), die immer und immer wieder frei zum Abschluss kamen.

Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass Städtli 1 in der ersten Halbzeit bereits fünf Zeitstrafen (und eine gelbe Karte) hatte – also zehn Minuten mit nur fünf Feldspielern agieren konnte. Nichtsdestotrotz ging man mit nur zwei Minustoren in die Pause. Ein Rückstand, der eigentlich so nicht hätte sein dürfen, denn bis zur 22. Minute lagen stets die Aargauer in Führung! Die bange Frage: Kann sich Städtli 1 wieder auf die Siegerstrasse bringen oder schickt man sich in die Niederlage?

Fast gewonnen – trotz durchzogener Leistung

Der zweite Spielabschnitt begann mit einem ganz anders auftretenden STV Baden! Die Verteidigung nun in einer 6:0-Deckung, aggressiv und beweglich! Dann aber innerhalb von 25 Sekunden drei (!) Zeitstrafen gegen die Badener, also 6 gegen 3 Spieler auf dem Felde, und das für genau eine Minute und 41 Sekunden!

Aber eben: Städtli 1 stand nun anders in der Verteidigung, und Torhüter Wyss half gut mit. Nur gerade ein Tor konnten die Gastgeber in dieser Zeit erzielen. Ein erster Zwischenerfolg, der das Team beflügelte, aber schliesslich doch nicht zu einem Sieg tragen sollte!

Am Schluss herrschte bei Baden grössere Verunsicherung, da verwunderte es nicht, dass die Kabinentüre erst nach 20 Minuten wieder geöffnet wurde. Mitnehmen sollte das junge Team, dass man selbst mit einer derart durchzogenen Leistung im Stande ist, fast zu gewinnen!