Handball NLB

Klare Sache in der Aue – Baden gewinnt das Limmat-Derby gegen Siggenthal mit 36:17

Der STV Baden gewinnt gegen Siggenthal

Der STV Baden gewinnt gegen Siggenthal

Der Zweite gegen den Letzten, der Aufstiegsrundenteilnehmer gegen den bereits so gut wie feststehenden Absteiger: Die Affiche des zehnten Limmat-Derbys zwischen Städtli und SCS liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Dies spiegelte sich auch im Spielverlauf wider. Die Siggenthaler waren zwar sichtlich bemüht, vor heimischem Publikum über sich hinauszuwachsen. Der Badener Defensiv- und Offensiv-Power hatten sie aber wenig bis nichts entgegenzusetzen.

Geschlagene elf Minuten dauerte es bis zum ersten SCS-Treffer. Da hatte Städtli bereits deren sechs auf dem Konto, und auf den Zuschauerrängen war allen klar, dass es an diesem Samstagabend zu keinem «Wunder von Baden» kommen würde. Die Siggenthaler Zeit in der NLB lief unerbittlich ab.

Städtli dominierte nach Belieben

Städtli 1 dominierte das Spiel nach Belieben und zeigte eindrücklich, weshalb es ab dem 12. Mai an der NLA-Aufstiegsbarrage gegen Basel teilnehmen wird. Am Ende hatte praktisch jeder Badener mindestens einen Treffer erzielt und alle drei Torhüter konnten sich eine Fangquote von mindestens 48 Prozent (!) gutschreiben lassen.

Der Schlusspfiff beendete nicht nur das einseitige Spiel, sondern besiegelte auch den Abstieg der HSG Siggenthal/vom Stein in die 1. Liga. Dort steht ein Neustart mit einer deutlich verjüngten Mannschaft auf dem Programm – auf dass es irgendwann wieder Limmat-Derbys auf Nationalliga-Niveau geben wird. Zu wünschen wäre das den Handballfans der Region definitiv.

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