Kirchenchor St. Mauritius Berikon

Kirchenchor Berikon - Reise 2014 zum Schwarzsee

megaphoneVereinsmeldung zu Kirchenchor St. Mauritius Berikon

2 Tage unterwegs

Am 23. August war es endlich wieder soweit: Der Kirchenchor Berikon versammelte sich früh morgens beim Berikerhus und bestieg kurz darauf etwas verschlafen, aber voller Erwartung, den vom Ehrenmitglied Johann gesteuerten Car. Der Ausflug konnte beginnen!

Die Fahrt führte ins Herz des Freiburgerlands in die Region Schwarzsee. Auf 1046 Metern Höhe wechselten wir das Transportmittel. Ein bejahrter Zweiersessellift beförderte uns langsam aber zuverlässig, vorbei an grünen Wiesen mit prächtigen Kühen, auf die Riggisalp. Fasziniert vom Alpenpanorama genossen wir ein reichhaltiges Frühstück.

Gestärkt brachen wir zu einer kleinen Wanderung auf und mit guter Laune und in interessante Gespräche verwickelt fanden die einen  sportlich und die andern gemütlich den Weg zum Schwarzsee. 

Etwas ausgepustet erreichten wir das Hotel Bad gleich am idyllischen Bergsee, genossen eine verdiente Erfrischung und bezogen unsere Zimmer.

Unser Präses Pfarrer Hans-Peter Schmidt lud uns später in die kleinen Marien - Kapelle zum Gottesdienst ein. Wir unterstützten ihn nach Kräften mit Gitarre und Gesang und feierten eine persönliche und mitreissende kleine Messe.

Nun kamen die hungrigen Mägen zum Zug. Im Speisesaal des Hotel Bads wurde ein gutes Schweinsfilet serviert. Mit diesem vorzüglichen Essen war der Tag aber noch nicht zu Ende, denn es folgte ein weiterer Höhepunkt: Chormitglied Stefan griff zu seiner Gitarre und der Mundharmonika und bot Abendunterhaltung erster Klasse, indem er bekannte Lieder anstimmte, bei denen alle sofort leidenschaftlich mitsangen. Mit „Guantanamera“ und „Sidi abdel Assar“ im Ohr sanken wir zu Bett.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück spazierten wir auf dem Häxewääg um den See. Wer genau hinschaute, konnte dort in eine mysteriöse Märchenwelt abtauchen, denn auf dem Weg waren zahlreiche Fabelwesen versteckt und warteten auf ihre Entdeckung.

Nun verliessen wir den Schwarzsee und seine Geheimnisse, um unsere Reise fortzusetzen. Die Sonne grüsste uns genau rechtzeitig und versüsste die Fahrt über den Gurnigel und durch das Gantrischgebiet. Bald erreichten wir das Emmental und warteten gespannt auf eine angekündigte Überraschung.

Über der kleinen Gemeinde Trachselwald leuchtete in der Sonne ein imponierendes Schloss. Dieses sollte unsere nächste Destination sein. Otto, Chormitglied und gebürtiger Emmentaler, hatte mit seiner Schwester und deren Ehemann einen Apéro mitten im Schlosshof vorbereitet. Wir genossen die altertümliche Atmosphäre und besichtigten, mit einem köstlichen Schinkengipfeli in der Hand, den unheimlichen Torturm und die umliegenden Berner Landschaften.

Ein kurzer Marsch ins Tal führte in die benachbarte Ortschaft Sumiswald. Im historischen Gasthof zum Kreuz, erbaut im Jahre 1664 und Kulisse für berühmte Schweizerfilme wie „Ueli der Pächter“, feierten wir einen krönenden Abschluss der Reise: Im Gotthelfsaal wurden wir mit einem grosszügigen Fondue Chinoise verköstigt. Einmalig!

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