Der erste Film der Trilogie mit Filmen zum Träumen, Staunen und etwas Nachdenken bot ein besonderes Kinoerlebnis: Die Geschichte eines kleinen Jungen, der mit Zauberpantoffeln und einem magischen Stock auf der Suche nach einem Kaufmann ist, der das Glück verkauft. Dank den Pantoffeln kann er so schnell rennen wie kein anderer seiner Spielkameraden. So wird er zum Läufer des Sultans auserkoren und erlebt so manche märchenhafte Geschichte im Schloss des Sultans am Rande einer grossen Wüste. Der bereits 1953 in einem dannzumal hochmodernen Filmstudio in Berlin realisierte Film beeindruckte die jungen Kinobesucher mit einer wunderschönen Bildsprache. Eindrückliche Aufnahmen von Elefanten, Eseln mit Zugkarren, riesigen Wassertöpfen und orientalischen Festen nahmen die Kinder mit auf eine Reise in eine ganz andere Welt. Ruhige Sequenzen in der Wüstenlandschaft wechselten sich ab mit Szenen mit emsigem Treiben in engen Altstadtgassen. Der Film handelte aber auch von der Beziehung zwischen Alten und Jungen, dem Umgang mit Schwachen und wie schwierige Situationen im Leben gemeistert werden können. Als Einstieg in das Thema führten die Moderatorinnen Natalie Santos und Simone Walde zusammen mit drei Schauspielerinnen vor der Filmvorführung ein kurzes szenisches Theater auf. Darin hielt eine ältere Dame Rückschau auf ihre Kindheit und auf nie realisierte Träume. Die Kinder lauschten gespannt den Erzählungen aus alten Zeiten. Die nächste Vorstellung der Zauberlaterne findet am 16. Februar statt. Dann erwarten die jungen Kinogänger die tierischen Abenteuer eines Schweinchens.