Unihockey Team Aarau

Keine Punkte für die Adler in Zollbrück

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Aaraus Nachwuchstalente Toni Brunschwiler (Bild), Noel Neeser und Mario Hunziker empfahlen sich auch in Zollbrück für höhere Aufgaben. Dennoch war gegen die erfahrenen Emmentaler nichts Zählbares zu holen (Bild Fabio Baranzini).

Nichts zu holen für das Team Aarau gegen Schüpbach

Aaraus Nachwuchstalente Toni Brunschwiler (Bild), Noel Neeser und Mario Hunziker empfahlen sich auch in Zollbrück für höhere Aufgaben. Dennoch war gegen die erfahrenen Emmentaler nichts Zählbares zu holen (Bild Fabio Baranzini).

Gegen den letztjährigen Playoffsieger der 1. Liga Gruppe 1 liegen für das Team Aarau auswärts keine Punkte drin. Schüpbach erweist sich als noch zu grosse Hürde – insbesondere weil die Aargauer zu wenig Konstanz über die gesamten 60 Minuten auf den Platz bringen. Die Emmentaler überzeugen immer wieder mit Tempo-Unihockey und gesunder, fairer Härte in den Zweikämpfen und gewinnen deutlich mit 9:3.

Ärgerlich aus Aargauer Sicht war ein frühes Gegentor in Form eines Eigentores. Michi Merki fand darauf mit einem platzierten Schuss noch eine passende Antwort und glich für die Gäste aus. Dann aber verschärften die Berner das Tempo und zogen bis zur ersten Drittelspause auf 5:1 davon. Die Adler bündelten ihre Kräfte in der Folge in zwei Blöcken und konnten so dem Berner Rhythmus zusehends besser folgen. Im Mitteldrittel war es Luki Romer, der als einziger Spieler traf. Die Verteidigung liess keine weiteren Berner Tore zu; Aarau stand nun näher beim Gegner und sämtliche Schüsse, die aufs Tor kamen, parierte Chai Keller im Adlergehäuse mit einigen tollen Paraden. Als Dominic Studer im letzten Abschnitt in der 44. Minute nach schöner Vorarbeit von Michi Merki sogar auf 5:3 verkürzen konnte, sah das Resultat aus Sicht der Aarauer plötzlich wieder viel besser aus. Die NLB-erfahrenen Routiniers aus Schüpbach legten dann aber nochmals zu und setzten sich mit 9:3 letztendlich deutlich durch.

Einmal mehr gelang es dem Team Aarau nicht, das höhere Tempo des Gegners konsequent über 60 Minuten hinweg mitzugehen. Phasen wie in den Minuten 10 bis 20 und 50 bis 55 darf man sich in der 1. Liga gegen die Topteams aber einfach nicht leisten, will man gute Resultate erzielen. Ebenso müssen die Adler dringend die unnötigen Ballverluste aus der eigenen Zone hinaus abstellen. Bereits in der letzten Saison verlor man mitunter deswegen in Zollbrück gegen Schüpbach deutlich. Die eigenen Nachwuchsspieler Toni Brunschwiler, Noel Neeser und Mario Hunziker kämpften wacker und zeigten eine ansprechende Leistung und empfahlen sich damit für weitere Einsätze im Fanionteam.

UHT Schüpbach – Team Aarau 9:3 (5:1, 0:1, 4:1); Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. 78 Zuschauer. SR Gosende/Spirig. Tore: 3. Y. Etter (Eigentor) 1:0. 5. M. Merki 1:1. 7. M. Hofer (B. Sommer) 2:1. 14. S. Dolder (P. Bättig) 3:1. 15. M. Hofer (M. Schöpfer) 4:1. 18. I. Hofer (P. Rüegsegger) 5:1. 39. L. Romer (M. Geissler) 5:2. 44. D. Studer (M. Merki) 5:3. 48. Sa. Kohler (M. Mosimann) 6:3. 49. F. Stettler (D. Aeschbacher) 7:3. 53. P. Rüegsegger 8:3. 55. I. Hofer (P. Rüegsegger) 9:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHT Schüpbach. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

UHT Schüpbach: Lüthi; Mosimann; Doler, Rüegsegger; Kohler; Bättig; Dolder; Hofer; Etter; Schärer; Stucki; Wüthrich Kevin; Wüthrich Michael; Arm; Schöpfer; Müller; Wälchli; Megert; Aeschbacher; Sommer; Stettler; Grossenbacher.

Team Aarau: Keller Chai; Geissler, Brunschwiler; Glettig, Gaberthuel; Fäs, Wassmer; Studer, Stoltenberg, Romer Lukas; Byland, Neeser, Merki Michael; Colombo, Stark, Kohler; Mäder; Hunziker; Widmer.

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