Kanu

Kanufahren: Doppelsieg der Schweizer Frauen in Fulda (D)

Melanie Mathys triumphierte auf der Fulda.

Melanie Mathys triumphierte auf der Fulda.

Der internationale Saisonauftakt des Schweizer Teams im hessischen (16./17. März) war am ersten Renntag vor allem durch Verschiebungen geprägt. Nachdem die Organisatoren nach den Regenfällen in den letzten Tagen mit einem idealen Wasserstand rechneten, änderte sich am Samstag dann alles.

Dauerregen während der Nacht von Freitag auf Samstag sorgte zwar für einen super Wasserstand, aber durch den starken Pegelanstieg der Fulda waren einige Brückendurchfahrten nicht mehr fahrbar. So mussten die Organisatoren gezwungenermassen den Sprintbewerb auf die deutlich einfachere Strecke vor dem Bootshaus des Kanu Klub Fulda verlegen.

Schweizer Doppelsieg 

Beim Auftakt in Fulda mit dem Sprintbewerb, gab es bereits einen Doppelsieg für die Schweizer Damen. Die Solothurnerin Melanie Mathys und die junge Nidwaldnerin Hannah Müller dominierten das Sprintrennen der Damen und belegten mit klarem Abstand die ersten beiden Plätze.

Die beste deutsche Fahrerin, die Sprint-Europameisterin von 2009, Sabine Füsser klassierte sich mit mehr als zwei Sekunden Abstand auf dem dritten Platz. Melanie Mathys liess sich durch die Streckenänderung nicht aus beirren und fuhr in beiden Läufen die klar beste Zeit und bewies, dass sie für die Europameisterschaften im Mai bereits in guter Form ist.

Erstaunlich ist die tolle Leistung von Hannah Müller; letztes Jahr noch Dritte an der Juniorinnen-Europameisterschaft, schaffte sie bereits in ihrem ersten Elitejahr den Anschluss an die internationale Spitze.

Enttäuschung bei den Herren 

Auch die Schweizer Herren zeigten gute Leistungen, schafften aber den Sprung aufs Podest nicht. Der Vierte der letztjährigen Junioren-Europameisterschaft, Robin Häfeli fuhr ein gutes Rennen, konnte sich aber im zweiten Lauf nicht mehr steigern und wurde bei in der stark besetzten Juniorenkatogerie Fünfter.

Bester Schweizer im Sprint war der Solothurner Nico Meier auf dem siebten Schlussrang. Eine Topleistung bot der Belgier Richard Maxime, der sich offenbar bereits in Topform befindet und auf der kurzen Sprintstrecke (1:30min) alle seine Konkurrenten um mehr als vier Sekunden distanzierte. Der Juniorenfahrer Jonah Müller erzielte einen weiteren Sieg für das Schweizer Team bei den Kanadiern, allerdings war seine Kategorie doch eher schwach besetzt.

Am Sonntag folgt das klassische Rennen über die lange Distanz (Bericht folgt).




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