Am gut besuchten Fondue-Plausch der FDP Unterentfelden, im schönen Pavillon des Hotels Aarau-West, wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom
3. Dezember, sowie die gemeinsam von Mitgliedern und Sympathisanten erarbeitete Agenda 2022 diskutiert.

Agenda 2022 für Unterentfelden

Die Agenda 2022 identifiziert wichtige Herausforderungen für Unterentfelden und zeigt zu den Handlungsfeldern Politik, Finanzen, Arbeiten, Schule und Wohnen auf, wie die FDP unser Unterentfelden mitgestalten will. Dazu Parteipräsident Patrick Herzog: „Die Agenda 2022 ist unser wichtigstes Dokument für die nächsten Jahre. Wir sind damit am Puls der Bürgerinnen und Bürger und liefern konkrete Inputs für die Entwicklung unserer Gemeinde.

Besprechung der Gemeindeversammlungstraktanden

Das Kreditbegehren für die Raumplanung entlang der Hauptstrasse sorgte für viel Diskussionsstoff. So wird einerseits begrüsst, dass man eine Aufwertung der Hauptstrasse und die Thematik „Rössli“ angeht. Andererseits stellt sich die Frage, ob im Hinblick auf das budgetierte Defizit eine zusätzliche Innenentwicklungs-Strategie notwendig und ob verdichtetes Bauen im Hinblick auf bereits hohe Leerstände in der Region weiterhin der richtige Ansatz für Unterentfelden ist.

Ja zu Tempo 30 und zum Kunstrasenplatz

Unbestritten ist die Beschaffung des neuen Kommunalfahrzeugs für den technischen Betrieb. Ja sagt die FDP auch zum Beitrag für den Kunstrasenplatz des FC Entfelden in Oberentfelden. Die FDP erwartet, dass sich im Gegenzug die Gemeinde Oberentfelden bei einer allfälligen Sanierung der Fussball-Sportanlage Bächen ebenfalls finanziell beteiligt. Ja sagt die FDP zur Vervollständigung von Tempo 30 in den Wohnquartieren. Tempo 30 ist ein entscheidender Faktor zur Verbesserung der Sicherheit und Wohnqualität. Zusätzlich wird begrüsst, dass auf bauliche Massnahmen weitgehend verzichtet wird und die Kosten für die Einführung im Vergleich zu anderen Gemeinden massiv tiefer sind.

Besorgt über das budgetierte Defizit

Die Versammlung zeigte sich sehr besorgt über das budgetierte Defizit von Fr. 190‘755. Die Badi Entfelden bleibt weiterhin ein „Fass ohne Boden“, beläuft sich doch der Defizitbetrag alleine für Unterentfelden für das Jahr 2019 auf Fr. 304‘000. Die FDP Unterentfelden erwartet vom Gemeinderat, dass diese Kostentreiber angegangen und Lösungen für eine nachhaltige Finanzsituation gesucht werden.

Nach mehr als zweistündiger angeregter Diskussion konnte der Partei-Vorstand die Versammlung schliessen. Die FDP dankt allen Teilnehmern herzlich für die engagierte Mitgestaltung.