Handballverein Olten

HV Olten und Wacker Thun - grün verbindet

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Ein Blick auf den Cupknaller

Im 1/16-Final des CH-Cups empfängt der HVO das Spitzenteam der NLA aus Thun. Die Berner Oberländer, Schweizer Meister der Jahre 2013 sowie 2018 und 6-facher Cupsieger, sind eine der Handballadressen in der Schweiz. Gecoacht wird die Mannschaft von Handballlegende Martin Rubin, der nach dieser Spielzeit zum Kantonsrivalen BSV Bern wechselt. Klingender Name der Thuner ist sicher Frankreich-Rückkehrer und Nationalspieler Lukas von Deschwanden, der ein Team mit wilden Jungen sowie einigen erfahrenen Cracks anführt. Weitere bekannte Spieler in den Reihen der Berner sind Nicolas Raemy, Max Dannmeyer, Jonas Dähler sowie Torhüter Flavio Wick. Für den HVO, mit 3 Siegen aus ebenso vielen Spielen toll in die Meisterschaft gestartet, geht es vor allem darum, die Haut möglichst teuer zu verkaufen, aber auch die Partie gegen den haushohen Favoriten zu geniessen. Dass man zumindest über kurze Strecken eines Spiels gegen übermächtige Cupgegner mithalten kann, bewiesen die Oltner in der letzten Saison als mit Pfadi Winterthur ein anderes Schergewicht der Handballszene zu Beginn der Partie doch einige Mühe mit den Dreitannenstädter bekundete. Und wer weiss wenn David gegen Goliath spielt was am Ende rauskommt. Träumen ist ja bekanntlich erlaubt.  

HV Olten und Wacker Thun – grün verbindet

Schon lange ist es da, ein Band zwischen Wacker Thun und dem HV Olten. Obwohl die beiden Vereine nicht direkt etwas gemeinsam haben, verbindet sie so einiges.


Wir haben in der Vergangenheit gegraben und präsentieren euch hier einige Meilensteine und Gemeinsamkeiten:

Wacker am Final 4 in Olten 2013 und 2015

In einem spannenden Finalspiel besiegt Wacker Thun die Kadetten Schaffhausen mit 30:26. Dies ist nach den Siegen in den Jahren 2002 (27:25 gegen den TSV St. Otmar St. Gallen) , 2006 (29:28 n.V. gegen den TV Suhr) und 2012 (29:26 gegen die Kadetten Schaffhausen) der vierte Cupsieg von Wacker seit Beginn des SHV-Cups in der Saison 79/80.
Die Thuner feiern ausgelassen, ziehen in einer Polonayse durch die Oltner Stadthalle und tanzen auf dem Car. Dies versüsst den Oltner, die kurz nach Abpfiff bereits mit dem Abbau der Halle beschäftigt sind, die Aufräumarbeiten sehr.

Es folgt wenige Wochen später die Anfrage, ob wir nicht ein Champions League Spiel der Thuner in Olten durchführen möchten. Die Thuner qualifizierten sich nämlich erstmals für die höchste europäische Spielklasse. Die heimische Lachenhalle ist aufgrund der Zuschauerkapazität zu klein. Der HV Olten freut sich sehr darüber, dass er als «kleiner Verein» so eine Anfrage erhält. Die Durchführung scheitert leider aufgrund der hohen Auflagen der Champions League und das Spiel wird in Bern ausgetragen.

Ziemlich genau zwei Jahre nach dem ersten Cuperfolg in Olten spielen die Thuner erneut in der Stadthalle am Final 4. Diesmal gewinnen sie mit 35:26 gegen den TV Endingen. Es werden gute Kontakte mit dem Finanzchef der Thuner, Kurt Häberli, geknüpft, welcher immer mal wieder in den Oltner Hallen zu gegen ist und den Vorstand auch mehrmals zu einem Spiel der NLA in Thun einlädt.

Familienverein

Bei den Besuchen in Thun wird schnell klar: Nicht nur die Farbe grün verbindet die beiden Vereine Thun und Olten, es ist auch das familiäre Vereinsleben. Beide Vereine fördern den Nachwuchs und konnten in den letzten Jahren Klein bis Gross mit dem Handballfieber anstecken. In der Halle sieht man ZuschauerInnen und HelferInnen der verschiedensten Generationen. Alle helfen mit, alle feuern an.

Hoher Besuch bei den Damen

Im April 2018 hatte die dritte Damenmannschaft des HV Olten dann die grosse Ehre, den amtierenden Wacker Coach, Martin Rubin, kennenzulernen. Er leitete im Rahmen der Aktion «Zusammen Grosses erleben» ein Training der Drittligistinnen, welches neben schweisstreibenden Einheiten auch für eine grosse Portion Humor sorgte.

Spieler mit HVO Vergangenheit

Zwei Spieler, die in der Vergangenheit beim HV Olten zum Einsatz kamen, verbinden uns ebenfalls mit Wacker Thun. Zwar sind beide momentan bei anderen Vereinen im Einsatz, wir blicken aber mit grossem Stolz auf die Werdegänge von Nicolas Suter (Norwegen; Haslum HK) und Noah Haas ( St. Otmar St. Gallen).

Hopp Oute!

Tamara Bösch & Marco Lorenz 

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