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HSC Suhr Aarau zurück in der Erfolgsspur!

megaphoneVereinsmeldung zu HSC Suhr AarauHSC Suhr Aarau
HSC-Kreisläufer Stevan Kurbalija

HSC-Kreisläufer Stevan Kurbalija

Das SHL-Team des HSC Suhr Aarau hat dank eines ungefährdeten 31:24-Heimerfolgs gegen die SG Yellow/Pfadi zurück in die Erfolgsspur gefunden. Dabei feierte das Team einen Start-Ziel-Sieg und hält so weiter Anschluss zum Tabellenführer Endingen.

Dabei feierte das Team einen Start-Ziel-Sieg, führte zur Pause bereits mit 17:9 und hält so weiter Anschluss zum noch ungeschlagenen Tabellenführer TV Endingen.

Vor 542 Zuschauern musste HSC-Cheftrainer Markus Jud neben den bereits bekannten, rekonvaleszenten Kreisläufern Martin Prachar und Lukas Strebel leider auch noch auf Flügel Beau Kägi verzichten, der sich in Altdorf an Schulter und Knie verletzte. Für ihn rückte Eigengewächs Tano Baumann in den Kader, der aufgrund des stets klaren Spielgeschehens und -standes gar in den letzten fünf Spielminuten sein SHL-Debüt feiern durfte.

Aber der Reihe nach: Mit Pascal Vernier präsentierten die Gäste eine namhafte Verstärkung aus dem Fanionteam von Pfadi Winterthur, der dabei gar nach langwieriger und schwieriger Verletzung sein langersehntes Comeback feierte. Dies ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Lehrmeister aus Stäfa, Markus Jud, sowie gegen seine ehemaligen Teamkollegen Tobias Wipf und Stevan Kurbalija.

Der Gastgeber liess sich davon jedoch ebenso wenig beeindrucken, wie von der 4:2-Abwehr, die Josic und Kaufmann im Positionsangriff beinahe permanent in Manndeckung nahm. Schnell führte das Team mit 3:0 und 4:1, wobei dabei das Spielgeschehen beidseits meist aus Aktionen der ersten und zweiten Welle bestand. Entsprechend hoch war die Fehlerquote beider Teams und entsprechend zerfahren die Anfangsphase, die der HSC Suhr Aarau dennoch mühelos kontrollierte.

Als das Heimteam dann, nun vermehrt in Positionsangriffen agierend, auch noch begann, vermehrt Lösungen gegen die offensive Abwehr zu finden bzw. zu kreieren und herauszukombinieren, war es schnell um die talentierten Winterthurer geschehen, die ihrerseits im Angriff schlicht zu harmlos und berechenbar waren und sich zu sehr auf die Wurfkraft ihres namhaften Linkshänders Vernier verliessen, der jedoch von der HSC-Defensive entsprechend früh attackiert wurde.

Wenig Gegenwehr

In diversen Einzelaktionen liess dieser zwar sein Können und Talent immer wieder aufblitzen, ansonsten aber traf der HSC Suhr Aarau nur auf wenig Gegenwehr. Individuell überlegen, konstant und solide vermochten die Hausherren das Skore so kontinuierlich auszubauen und zu verwalten bzw. das Spielgeschehen zu kontrollieren, was Freiheiten bot, die beispielsweise Joël Bräm mit einem Zaubertor zum 12:5 in der 23. Spielminute nutzte und schliesslich im deutlichen 17:9-Pausenstand mündete.

Nach dem Seitenwechsel benötigte das Heimteam weitere sieben Spielminuten, um die Differenz gar erstmals auf zehn Tore anwachsen zu lassen. Denker und Lenker Misha Kaufmann, traf dabei sehenswert zum 22:12, nach welchem sich allerdings eine leichte Baisse einschlich, die zum zwischenzeitlichen 23:16 führte.

Dies korrigierten Kaufmann, Josic und Strebel nach dem daraufhin einberufenen Time-Out mit ihren Toren jedoch schnell wieder, indem sie innert fünf Minuten wieder auf 27:17 davonzogen. Die Winterthurer, längst geschlagen, zogen ihr Spiel- und vor allem Abwehrkonzept jedoch bis zuletzt unbeirrt durch und liessen zum Ende der Partie hin nun vermehrt ihr Talent aufblitzen, was dazu führte, dass sich der HSC-Vorsprung erneut auf sieben Tore reduzierte.

Dabei blieb es dann mit dem Endstand von 31:24 durch den gefälligen Tim Aufdenblatten auch abschliessend - ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg des HSC Suhr Aarau, den das Team dank erfreulicher Performances zahlreicher Akteure wieder zurück in die Erfolgsspur bringt und im Hinblick auf das intensive Jahres-Restprogramm zusätzlichen Mut und weiteres Selbstvertrauen gibt.

Nächstmals gefordert wird das Team nämlich bereits kommenden Sonntag: Am 29. November 2015 trifft es dann nämlich in der Aue auswärts um 16.00 Uhr auf den STV Baden.  

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